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Bad Düben Neuer Brandschutz für die Dübener Kita Spatzenhaus
Region Bad Düben Neuer Brandschutz für die Dübener Kita Spatzenhaus
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16:02 24.04.2019
Die Kita Spatzenhaus in Bad Düben bekommt neuen Brandschutz. Quelle: Steffen Brost
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Bad Düben

Die Bad Dübener Kindertagesstätte Spatzenhaus erhält eine neue Brandschutz- und Alarmierungseinrichtung. Für den zweiten Bauabschnitt der Umsetzung des Brandschutzkonzeptes hat der Stadtrat den Auftrag in Höhe von rund 80.000 Euro an die Firma Elektro Griebsch in Bad Düben vergeben. Realisiert werden damit noch fehlende Auflagen aus der Brandverhütungsschau.

Brandschutz muss realisiert werden

Mit der geplanten Neuausrichtung der Kindertagesstätten in Bad Düben habe dies nichts zu tun, so Bürgermeisterin Astrid Münster (FWG). Kürzlich gab es zur Frage „Wie weiter im Bereich Kita?“ eine Veranstaltung mit Vertretern von Stadt, Awo, Kitas und Eltern. Der Stadtrat hatte sich dazu positioniert, dass es mit dem Hort einen Neubau geben würde, aber keinen weiteren. 110 Hortkinder gehen dann aus dem Spatzenhaus raus. Platz für 120 wäre also, wenn die Kita Märchenland wie geplant schließt: „Als Gebäude, nicht als Einrichtung“, betont Münster.

Stadt will am Träger Awo festhalten

Ein Anlass, sich auch inhaltlich zu verständigen. Am Träger Arbeiterwohlfahrt wolle man festhalten. Gemeinsam mit der Awo strebe die Stadt zwei Einrichtungen mit unterschiedlichen pädagogischen Konzepten im Spatzenhaus mit zwei unterschiedlichen Außenbereichen an. Die Eltern favorisieren eine gemeinsame Einrichtung in einem Gebäude. Ende Mai/Anfang Juni soll es eine gemeinsame Besichtigung der beiden Einrichtungen und weitere Gespräche geben.

Ist das Gebäude Grundschule am Kirchplatz perspektivisch nutzbar?

Zu der an diesem Abend angesprochenen möglichen Variante einer Nutzung der jetzigen Evangelischen Grundschule am Kirchplatz – sollte diese mal perspektivisch ins Evangelische Schulzentrum an der Durchwehnaer Straße ziehen – sagte Münster: „Die nächsten zehn Jahre sehe ich diese Möglichkeit nicht.“ Es gehe auch darum, dem Fördermittelgeber, der die Einrichtung des Hortes im Spatzenhaus unterstützt hatte, nachzuweisen, dass die Stadt im Rahmen des Zuwendungszwecks bleibe.

Gisbert Helbing vom Trägerverein bestätigte, das es diesbezüglich Anfragen gäbe. Konkretes gibt es nicht, „aber, wenn unsere Visionen von 2030 greifen, haben wir eine Reserve und vielleicht mal einen wunderschönen Kindergarten in der Stadt. Im Moment ist der Bedarf nicht da, aber vielleicht kommt das ja noch.“ Spatzenhaus und Märchenland sind derzeit beide nicht ausgelastet.

Von Kathrin Kabelitz

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