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Borna Aufklärung über Mediensucht und Fake News
Region Borna Aufklärung über Mediensucht und Fake News
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14:35 07.03.2019
An der Dinter-Oberschule Borna ging am Donnerstag ein Medienschutztag über die Bühne. Dass es auch ohne Handy geht, bewiesen die Schüler in der Hofpause. Auf großen Malflächen ließen auch Nele Leuschner, Charlene Senf und Selina Rohnke (v.l.n.r.) ihrer Fantasie freien Lauf. Quelle: Simone Prenzel
Borna

Mobile Geräte, Apps & Co. gehören für Jugendliche zum Alltag. Viele würden dabei das Smartphone am liebsten den ganzen Tag nicht mehr aus der Hand legen. Ein Medienschutztag war deshalb am Donnerstag an der Bornaer Dinter-Oberschule dem Thema Mediensucht und Cybermobbing gewidmet. Statt Unterricht standen Vorträge zum sicheren Umgang mit sozialen Netzwerken, zu Fake News und Hate Speech auf der Agenda.

Auftaktveranstaltung zur Kooperation mehrerer Partner

Kristin Koch, Mitarbeiterin im Jugendamt des Kreises, erläuterte den Hintergrund: „Im Juni vorigen Jahres wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Landkreis, der Polizeidirektion Leipzig und dem Landesamt für Schule und Bildung unterzeichnet.“ Anliegen sei, Themen wie Sucht und Drogen, Gewalt und Jugendkriminalität künftig gemeinsam zu begegnen.

An der Dinterschule ging am Donnerstag die Auftaktveranstaltung über die Bühne. „An den Schulen sollen möglichst passgenaue Angebote unterbreitet werden, die auf die jeweiligen Bedürfnisse der Einrichtung eingehen“, erklärte Kristin Koch.

Mediensucht und Risiken in der virtuellen Welt

In Borna stand das Thema Medien im Mittelpunkt. Die Polizei klärte über Risiken in der virtuellen Welt auf. Mitarbeiter des Gesundheitsamtes gaben Orientierung zum Thema Mediensucht. Der Landesfilmdienst war ebenfalls vor Ort. „Man überlegt jetzt einmal mehr, welche Bilder man von sich ins Netz stellt“, meinte Sechstklässlerin Charlene Senf. Mitschülerin Selina Rohnke stimmte ihr zu. Auch sie will künftig etwas vorsichtiger agieren.

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Gepostet von Sächsisches Staatsministerium für Kultus am Mittwoch, 6. März 2019

Dass es auch ohne Handy geht, bewiesen die Schüler in der Hofpause. Auf großen Malflächen ließen sie ihrer Fantasie freien Lauf. Selbst Schulsozialarbeiterin Kerstin Krabbes staunte, wie begeistert sich die Kinder und Jugendlichen an Kreide und Tusche machten.

Eltern können online ihre Fragen loswerden

Die nächste Veranstaltung ist ebenfalls schon terminiert. Am 12. März wird es ein ähnliches Angebot am Lichtwer-Gymnasium in Wurzen geben. An beiden Bildungseinrichtungen erhalten auch die Lehrer Rüstzeug im Umgang mit dem Thema. So sind Fortbildungen zu Gewaltformen im Netz und Online-Spielsucht geplant. „Auch die Eltern werden einbezogen“, ergänzt Kristin Koch. Am 14. März ist dazu ein Webinar zum Thema „Neue Medien im Kindes- und Jugendalter“ geplant. Die Eltern können an diesem Abend von 18 bis 19.30 Uhr von der Couch aus ihre Fragen zu Gefahren und Potenzialen digitaler Medien loswerden.

Von Simone Prenzel

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