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Borna Ausbau des Schulwegs in Neukirchen beginnt
Region Borna Ausbau des Schulwegs in Neukirchen beginnt
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13:20 12.04.2019
Grundschüler und Bauherren geben den Startschuss für den Ausbau des Schulwegs in Neukirchen. Quelle: Julia Tonne
Borna

Es geht voran im Bornaer Ortsteil Neukirchen. In der kommenden Woche beginnt der grundhafte Ausbau des Schulwegs. Bauherren sind sowohl die Stadt als auch der Abwasserzweckverband Espenhain (AZV) sowie der Zweckverband Wasser/Abwasser Bornaer Land (ZBL). Gemeinsam mit den Kindern der Grundschule ist am 12. April der offizielle Baustart erfolgt – gemeinsam mit Bornas Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Die Linke) und Thomas Hagenow, Verbandsvorsitzender des AZV.

Mit dem Ausbau wird der bisher unbefestigte Trampelpfad entlang der Friedhofsmauer zwischen dem Zugang zur Kirche und dem Schulweg zu einem gepflasterten Gehweg. „So entsteht ein sicherer Schulweg für die Kinder, der die benachbarte Bushaltestelle `An der Schanze` auf kürzestem Weg mit der Schule verbindet“, macht Luedtke deutlich.

Der Trampelpfad an der Friedhofsmauer wird von einem gepflasterten Gehweg ersetzt. Quelle: Julia Tonne

Acht neue Parkflächen auf Höhe der Schule in Neukirchen

Der Schulweg selbst werde zukünftig als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen, zudem würden acht neue Parkflächen auf Höhe der Schule entstehen, um die Situation beim Abholen und Bringen der Kinder zu entspannen.

In der Vergangenheit gab es sowohl von Seiten der Eltern als auch von Seiten der Schulleitung immer wieder die Forderung nach einem gesicherten Fußweg für die Kinder. Später dann wurde kritisiert, dass der Weg, also der Trampelpfad nicht beleuchtet ist. Und auch die sogenannte Käseburg sorgte für Ärger, über Jahre verfiel das Gebäude zur Ruine und wurde dadurch zur Gefahr. Nachdem die Käseburg im vergangenen Jahr abgerissen wurde, gab es neuen Ärger. Denn noch immer glich der Schulweg für die Kinder einem Hindernisparcours.

Die Käseburg ist im vergangenen Jahr abgerissen worden. Quelle: Julia Tonne

 

Ausbau der Straße „Schulweg“ beginnt

Für diesen sorgten die Bauarbeiten des AZV in der Wyhraer Straße. Dieser verlegte hier neue Leitungen. Zwar wurde während der Zeit der Bauarbeiten eine Baustellenampel An der Schanze installiert, die aber schaltete lediglich für Autofahrer und nicht für Fußgänger. Allerdings wäre die Ampel für Letztere sinnvoller gewesen. Schließlich hielt der Schulbus hier, die Kinder mussten also die Straße überqueren, um zur Schule zu kommen.

Mit dem grundhaften Ausbau der Straße „Schulweg“ könnte die schon fast unendliche Geschichte im Sommer ein Ende finden. Die Fertigstellung der Arbeiten ist für August dieses Jahres geplant, bis dahin allerdings kommt es zu Beeinträchtigungen auf der Wyhraer Straße. Hier wird der Verkehr durch eine Ampelanlage am Baubereich geregelt. Der „Schulweg“ wird während der Bauzeit komplett gesperrt.

Im Zuge der Baumaßnahmen wird der AZV die Klärgrube auf dem Schulhof stilllegen und die Schule sowie die angrenzenden Wohnhäuser an die zentrale Leitung anschließen.

Die Gesamtkosten für den städtischen Anteil der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 222.000 Euro. Davon sind 140000 Euro Fördermittel, die restlichen 82000 Euro bringt die Stadt als Eigenmittel auf. Der AZV investiert 105000 Euro und der ZBL 59000 Euro.

Von Julia Tonne

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