Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Borna Bauarbeiten am Glück-Auf-Platz werden 110.000 Euro teurer
Region Borna Bauarbeiten am Glück-Auf-Platz werden 110.000 Euro teurer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:00 27.07.2019
Die Bauarbeiten an Glück-auf-Platz und Glück-Auf-Straße sind teurer geworden – wegen der Entsorgung von Erdaushub. Quelle: Julia Tonne
Borna

Nicht nur die Bauarbeiten in der Sachsenallee werden für den Zweckverband Wasser/Abwasser Bornaer Land teurer, sondern auch die Baumaßnahme im und am Glück-Auf-Weg/Glück-Auf-Platz. Rund 110.000 Euro mehr muss der ZBL dafür in die Hand nehmen. Grund sind „Umplanungen“, die „ursprünglich nicht zu erwarten waren“, wie es in der Beschlussvorlage für die Verbandsräte heißt. Einstimmig votierte das Gremium für die Mehrausgaben.

Laut Verbandsvorsitzender und Bornas Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke) seien höhere Kosten vor allem durch die erforderliche Entsorgung von Boden-/Aushubmaterial entstanden. Entsprechend der erfolgten Analyse des Erdaushubs sei das örtlich vorgefundene Material „nur bedingt zum Wiedereinbau geeignet“ und musste entsprechend zur Verwertung auf eine Mineralstoffdeponie gebracht und dort entsorgt werden.

Erneuerung der Glück-Auf-Straße in Borna

Wie berichtet, haben ZBL und Stadt Borna in den vergangenen Monaten Straße und Platz komplett umgekrempelt. Während der Zweckverband für die Verlegung von neuen Trinkwasser- und Mischwasserleitungen zuständig war und bislang rund 426.000 Euro in das Vorhaben investierte, zeichnete die Kreisstadt für die grundhafte Erneuerung der Glück-Auf-Straße sowie die Umgestaltung des Platzes verantwortlich. Deren finanzieller Anteil: rund 650.000 Euro.

Der ZBL wird durch die unerwarteten Mehrkosten nun die halbe Million Euro überschreiten. Die zusätzlichen Mittel lassen ein anderes Vorhaben des Zweckverbands in den Hintergrund rücken: die Sanierung der Richard-Wagner-Straße in Neukieritzschs Ortsteil Deutzen. Die geplanten Kosten dafür werden 2019 nicht in Anspruch genommen, die Maßnahme wird in den Wirtschaftsplan 2021 neu aufgenommen.

Von Julia Tonne

Weil in Sachsen erst ab 18 gewählt werden darf, macht der Colditzer Nachwuchs jetzt mobil und richtet seine eigene Wahl aus – die U18-Wahl. Nicht nur die Colditzer Kids wollen wählen. Im ganzen Freistaat sind bereits über 140 solcher Wahllokale angemeldet.

27.07.2019

Günter Kolbusa hat besondere Erfahrungen: Er war sowohl zu sozialistischen Zeiten als auch nach der Wiedervereinigung Abgeordneter.

27.07.2019

Die Stadt Groitzsch will den Hort „Am Wasserturm“ erweitern. Geplant wird derzeit die Aufstockung des 2006 eingeweihten Anbaus um eine Etage. Gebaut werden soll im nächsten Jahr.

26.07.2019