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Borna Böhlen: Neubau der Sporthalle ist größte Investition im kommenden Jahr
Region Borna Böhlen: Neubau der Sporthalle ist größte Investition im kommenden Jahr
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16:33 15.11.2017
Das Rathaus Böhlen bekommt einen Anbau für das Archiv. Quelle: Julia Tonne
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Böhlen

Der Stadtrat Böhlen hatte am Dienstagabend schwere Kost vor sich. Kämmerin Kornelia Hanisch stellte in einer Sondersitzung den ersten Entwurf für den Haushaltsplan 2018 vor. Und der beinhaltet neben Ergebnis- und Finanzhaushalt vor allem die notwendigen Investitionen. Der größte Posten darunter: der Neubau der Zweifelderhalle auf dem Schulgelände in der Lessingstraße. Und der könnte eine Kreditaufnahme in Höhe von rund einer Million Euro notwendig machen.

Insgesamt belaufen sich die Investitionen im kommenden Jahr laut Hanisch auf mehr als zwei Millionen Euro. Neben der Sporthalle gehören unter anderem der Rathausanbau für das Archiv sowie erforderliche Straßensanierungen auf die Liste. Allein der Turnhallenbau schlägt im nächsten Jahr mit rund 1,8 Millionen Euro zu Buche, wovon 800 000 Euro aus dem Fördertopf „Brücken in die Zukunft“ kommen. Im übernächsten Jahr, 2019, müsse die Stadt dann noch einmal 1,4 Millionen Euro für die Maßnahme in die Hand nehmen, erhalte aber erneut finanzielle Unterstützung von Seiten verschiedener Fördermittelgeber.

Auf der Agenda des Bauamtes steht 2018 zudem der Anbau an das Rathaus, der zukünftig nicht nur das Archiv beherbergen soll, sondern auch einen Aufzug erhält, damit die Besucher die Räumlichkeiten barrierefrei erreichen können. In den nächsten zwei Jahren plant Hanisch dafür jeweils 200 000 Euro ein, 2020 dann noch einmal 100 000 Euro. Allerdings muss Böhlen die Investition nicht aus eigener Tasche stemmen, sie wird vollständig aus „Brücken in die Zukunft“ finanziert.

Umfangreiche Diskussionen zum Entwurf gab es von Seiten der Stadträte nicht, Wortgefechte begannen erst, als Bürgermeister Dietmar Berndt (parteilos) das Thema Fraktionsgeld in die Runde warf. Das war im laufenden Jahr aufgrund der Haushaltskonsolidierung nicht ausgezahlt worden. Nun stand zur Debatte, ob die 300 Euro pro Fraktion und Jahr im Entwurf des Haushaltsplans eingestellt werden sollen. Die Abstimmung darüber – lediglich ein Meinungsbild und kein Beschluss – brachte ein ungewöhnliches Ergebnis hervor. Während sich vier Räte dafür aussprachen, das Fraktionsgeld im Plan zu belassen, votierten vier dagegen, sechs enthielten sich. „Aber das ist ja erst einmal nur ein Stimmungsbild“, machte Berndt deutlich, der das Gremium aufforderte, sich bis zur nächsten regulären Sitzung Gedanken darüber zu machen.

Von Julia Tonne

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