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Borna Borna: MDR-Herbstarena auf dem Volksplatz
Region Borna Borna: MDR-Herbstarena auf dem Volksplatz
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18:00 28.06.2019
Das Duo „Anstandslos und Durchgeknallt“ kommt am 4. Oktober auf den Bornaer Volksplatz. Quelle: privat
Borna

Die Stadt Borna hält 25.000 Euro bereit. Sozusagen für den Fall der Fälle – falls sich zu den beiden Großveranstaltungen, die im Rahmen des sächsischen Landeserntedankfestes auf dem Volksplatz geplant sind, wider Erwarten doch nicht genügend Besucher kommen und die erwarteten Eintrittsgelder nicht wieder eingespielt werden. Dafür hat der Stadtrat auf seiner letzten Sitzung am Donnerstagabend im Goldenen Stern grünes Licht gegeben.

Borna tanzt“ am 4. Oktober

Immerhin dürfen sich Bornaer wie Landeserntedankfest-Besucher auf die große DJ-Nacht „Borna tanzt“ (4. Oktober) und die MDR-Jump-Herbstarena (5. Oktober) freuen. Dazu werden tausende Besucher erwartet.

Einmaliges Programm in Borna zu sehen

Zu sehen ist dann ein Programm, „das in Borna bisher einmalig ist“, sagt Stadtsprecher Robert Scheibe als Cheforganisator des Landeserntedankfestes. So sind bei „Borna tanzt“ mit „Anstandslos und durchgeknallt“ sowie den DJs „Stereoact“ Künstler mit von der Partie, die für Erfolg stehen. „Stereoact“ lag mit dem Titel „Die immer lacht“ 62 Wochen auf Platz zwei der deutschen Single-Charts. Der Titel war der erfolgreichste Titel der deutschen Jahrescharts 2016.

Das Duo „Anstandslos und durchgeknallt“ aus Schirgiswalde hatte mit „Merci Au Revoir“ im letzten Jahr einen deutschlandweit beachteten Hit.

MDR-Herbstarena auf dem Bornaer Volksplatz

Die MDR-Jump-Herbstarena ist die Fortsetzung der MDR-Sommerarena. Moderiert wird sie von den beiden MDR-Moderatoren Sarah von Neuburg und Lars-Christian Kade. Auf der Volksplatzbühne stehen die Bands „Juli“ („Die perfekte Welle“) und „Josh“ („Cordula Grün“). Für die MDR-Herbstarena soll auch im Rundfunk geworben werden.

Bis zu 7000 Besucher in Borna

Nicht zuletzt deshalb rechnen die Organisatoren mit 6000 biss 7000 Besuchern an beiden Veranstaltungstagen. Dafür belaufen sich die Kalkulationen auf 99.000 Euro. Sie sollen im wesentlichen durch Eintrittsgelder finanziert werden. Weil allerdings bei Großveranstaltungen, gerade unter freiem Himmel, Risiken unvermeidlich sind, können die Eintrittsgelder „nicht mit hinreichender Sicherheit veranschlagt werden“, wie es in der Beschlussvorlage für den Stadtrat heißt. Deshalb stellt die Stadt für den Fall der Fälle maximal 25.000 Euro bereit. Damit ließe sich eine Abweichung der kalkulierten Besucherzahlen auf dem Volksplatz von etwa einem Drittel kompensieren.

Von Nikos Natsidis

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