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Borna Borna: Spatenstich für Eigenheimsiedlung in Kesselshain
Region Borna Borna: Spatenstich für Eigenheimsiedlung in Kesselshain
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14:33 12.06.2019
Frank Preußler, Silke Kühne (beide Florack Baunternehmung) und Sylvio Weise (BayWa, rechts) auf dem künftigen Baugebiet an der Siedlung Kesselshain. Quelle: Nikos Natsidis
Borna

Es dürfte das größte Neubaugebiet südlich von Leipzig werden – das, was auf einer riesigen Wiese hinter der Siedlung Kesselshain im Bornaer Norden geplant ist: Die Rede ist von den Häusern, die auf dem dritten bis fünften Bauabschnitt der Siedlung Kesselshain entstehen sollen. Am 19. Juni gibt es den ersten Spatenstich.

Interesse am Wohnen in Borna-Kesselshain

Das Interesse an einem neuen Eigenheim in Kesselshain ist jedenfalls beachtlich, macht Sylvio Weise, mit Frank Preußler einer von zwei Projektleitern bei der Wohnen-am-Lerchenberg-GmbH, deutlich. Hinter dem Unternehmen, das das 76 000 Quadratmeter große Areal von der Stadt Borna erworben hat, stehen die Florack Bauunternehmung GmbH und die Baywa AG. Noch in diesem Jahr soll mit dem Bau der ersten von insgesamt 130 Häuser begonnen werden.

70 Interessenten aus dem Bornaer Umland

„Wir haben 60, 70 Interessenten aus Borna und dem Umland“, so Weise. Nachfragen gibt es aber auch aus München. Mittlerweile ist zudem das Interesse in Leipzig an einem Haus in Kesselshain gestiegen. Allerdings hat Weise festgestellt, „ist Borna bei Bauwilligen in Leipzig nicht die erste Wahl“. Heißt: Der Mann vom Jahrgang 1973, wie Preußler auch lange Jahre Stadtrat, hat mit dem bekannten Imageproblem der Stadt zu kämpfen. Das aber ändere sich spätestens dann, wenn potenzielle Interessenten aus der Leipziger Südvorstadt oder Gohlis mehr über Borna erfahren.

Leute mit Bornaer Wurzeln

Eine besondere Gruppe potenzieller Neu-Kesselshainer sind Rückkehrer. Leute mit Bornaer Wurzeln oder Vergangenheit, die es nach Jahren in der Fremde wieder zurückzieht zu Eltern und Großeltern. Eine Tatsache, die auch als Indiz dafür gelten darf, dass es mittlerweile auch in Borna Jobs gibt, die in puncto Attraktivität mit Anstellungen andernorts durchaus vergleichbar sind.

Borna ist nicht Kap Zwenkau

Preußler und Weise setzen auf ein „relativ freies Bauen“. Das bedeutet, dass sich Bauherren mit Hilfe eines sogenannten Konfigurators ihr Haus selbst zusammenstellen können. Die Grundstücksgröße soll zwischen 400 bis 600 Quadratmetern liegen. Weil mit dem Projekt besonders junge Familien angesprochen werden sollen, wirkt sich das auch auf den Preis der Immobilen aus. Im Klartext, so Weise: „Das wird kein neues Waldsteinberg oder Kap Zwenkau.“ Orte, an denen Wohnen auch ordentlich kostet.

Bus ins Bornaer Stadtzentrum

Weil die Siedlung Kesselshain doch ein nennenswert großes Stück vom Bornaer Stadtzentrum oder gar dem Bahnhof entfernt ist, wird auch die Infrastruktur verbessert. Für den Bus, der bisher nur an einem Ort an der Siedlung hält, wird eine zweite Haltestelle gebaut. „Damit sind es von den Häusern bis zur Haltestelle höchsten 300 Meter“, erklärt Preußler. Zum Wohnkomfort gehören auch High-Speed-Internet und eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach, so dass sich der Strom von dort auch ins Netz einspeisen lässt.

Hasen auf dem Baugebiet im Bornaer Norden

Noch sind Feldhasen auf dem künftigen Baugebiet unterwegs. Am 19. Juni erfolgt der erste Spatenstich. Wenn es gut läuft, stehen die ersten Rohbauten im Herbst, so dass die ersten Bewohner im Frühjahr 2020 einziehen können.

Von Nikos Natsidis

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