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Region Borna Borna richtet das Landeserntedankfest 2019 aus
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16:40 14.06.2018
Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt (CDU) überbringt die gute Nachricht: Borna wird Austragungsort des 22. Landeserntedankfest nächstes Jahr. Quelle: Jens Paul Taubert
Borna

Die Stadt Borna ist Ausrichter des Sächsischen Landeserntedankfestes im nächsten Jahr. Das hat der sächsische Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt (CDU) am Donnerstag offiziell bekanntgeben. Die Stadt war der einzige Bewerber um die Veranstaltung, die es seit dem Jahr 1998 gibt. Borna, das in den letzten drei Jahrzehnten einen „ziemlichen Wandel“ erfahren habe, erhalte damit die große Chance, seinen Bekanntheitsgrad zu steigern, so Schmidt weiter.

„Zwibbelborne kennt man.“ Aber auch er sei immer wieder an der Stadt vorbeigefahren, sagte der Landwirtschaftsminister weiter, „denn nur wenige kommen hier in die Innenstadt“. Schmidt und seine Begleiter nutzten daher ihren Borna-Besuch auch zu einem Rundgang durchs Stadtzentrum.

Die Ausrichtung des Landeserntedankfestes sei „eine Herausforderung“ und bedeute „viel Arbeit“, so Schmidt weiter. Das Landeserntedankfest, das in diesem Jahr in Coswig bei Dresden stattfindet, sei aber „besser als der Tag der Sachsen“, weil es „viel familiärer ist“. Dabei präsentieren sich Unternehmen, Vereine und Verbände aus dem Agrarbereich sowie dem gesellschaftlichen Leben. Höhepunkte sind die Auszeichnung der Sieger des Wettbewerbs um die „Schönste Erntekrone und den schönsten Erntekranz Sachsens“ sowie ein ökumenischer Erntedankgottesdienst. Das Landeserntedankfest findet vom 4. bis 6. Oktober 2019 statt – und damit in jedem Fall nach den Landtagswahlen, wie Landwirtschaftsminister Schmidt betonte.

Die Große Kreisstadt Borna ist Ausrichter des Landeserntedankfestes 2019. Dies haben der Sächsische Staatsminister für...

Gepostet von Stadt Borna am Donnerstag, 14. Juni 2018

Als Spiritus rector der Bornaer Bewerbung um das Landeserntedankfest kann in gewisser Weise der stellvertretende CDU-Landtagsfraktionsvorsitzende Georg-Ludwig von Breitenbuch aus Kohren-Sahlis gelten. Er war es, der nach einem Gespräch mit dem Ersten Beigeordneten des Landkreises, Gerald Lehne (CDU), auf die Stadtverwaltung zuging, wo er auf offene Ohren mit seiner Idee einer Bornaer Bewerbung stieß. Ihm gehe es darum, „Borna als eine der kleinsten sächsischen Kreisstädte bekannter zu machen“, so von Breitenbuch. Lehne, als früherer Wurzener Bürgermeister Projektverantwortlicher für das Landeserntedankfest, das dort im Jahr 2011 stattfand, würdigte einen ganz speziellen Umstand: dass es gelungen sei, bei der Bewerbung sämtliche politische Hürden in Borna zu nehmen, was keineswegs selbstverständlich sei.

50000 Besucher in Borna erwartet

Bei den drei Veranstaltungstagen ist nach Angaben von Peter Neumert, dem Vorsitzenden des Sächsischen Landeskuratoriums Ländlicher Raum, der Träger des Festes ist, mit bis zu 50 000 Besuchern zu rechnen. Bleibt die Frage, wo die im Zweifel übernachten können. Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke) setzt dabei auf die Region. Landwirtschaftsminister Schmidt hatte bereits zuvor betont, dass Borna angesichts seiner zentralen Lage zwischen Leipzig und Chemnitz „die besten Voraussetzungen“ habe, „ein erfolgreiches Landeserntedankfest auszurichten.

Bis dahin müssen Vereine und Ehrenamtliche in die Vorbereitung eingebunden werden. Oberbürgermeisterin Luedtke zeigte sich mit Blick auf die Mehrarbeit für die Stadtverwaltung optimistisch. „Wir wissen, dass wir das schaffen werden.“

Von Nikos Natsidis

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