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Borna Borna und Regis bauen gemeinsame Oberschule
Region Borna Borna und Regis bauen gemeinsame Oberschule
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18:05 18.03.2019
Die Bornaer Oberbürgermeisterin Simone Luedtke und ihr Regiser Amtskollege Wolfram Lenk (beide Linke) unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung beider Städte. Quelle: Stadtverwaltung Borna
Borna/Regis-Breitingen

Borna und Regis-Breitingen haben die Weichen für den Bau einer neuen Oberschule in Regis gestellt. Die Bürgermeister beider Städte, Wolfram Lenk (Regis/Linke) und Simone Luedtke (Borna/Linke) unterzeichneten am Montag eine Kooperationsvereinbarung zur künftigen Zusammenarbeit beider Kommunen. Oberstes Ziel der Vereinbarung ist die gemeinsame Errichtung einer neuen Oberschule in Regis-Breitingen.

Borna und Regis bilden Arbeitsgemeinschaft

Um die Finanzierung des Schulneubaus sicherzustellen und die für Borna aufgrund der Schulnetzplanung notwendigen Oberschulplätze zu schaffen, wollen beide Städte auf diesem Gebiet gemeinsam agieren. Außerdem soll die Zusammenarbeit beider Kommunen auch in anderen Bereichen langfristig intensiviert werden. Hierfür hatten die Stadträte von Borna und Regis im Vorfeld einen entsprechenden, gleichlautenden Beschluss gefasst. Deshalb wird eine kommunale Arbeitsgemeinschaft gegründet, der sowohl Oberbürgermeisterin Luedtke als auch Bürgermeister Lenk sowie jeweils vier weitere Vertreter der Stadtratsfraktionen beider Kommunen angehören sollen.

Viele Bornaer Schüler gehen nach Regis

Luedtke verweist darauf, dass die Kapazität der Dinter-Oberschule auch wegen der „stetig wachsenden Zuzüge in unsere Stadt langfristig nicht ausreicht“. Das sei schon länger klar. Außerdem gingen bereits zahlreiche Schüler aus den südlichen Bornaer Ortsteilen in die Regiser Oberschule. „Deshalb ist es nur folgerichtig, dass wir für die Lösung dieses Problems nach einem gemeinsamen Weg suchen.“

Lenk: Kooperation mit Borna bringt Vorteile

Für Lenk steht fest, dass eine enge Kooperation mit Borna für Regis viele Vorteile mit sich bringt. Der Neubau der Oberschule, der mit 13 Millionen Euro veranschlagt wird und der damit zwei Millionen Euro teurer ist als eine Sanierung, sei ein „ ganz wesentlicher Schritt“. Was in der offiziellen Mitteilung über die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung keine Rolle spielt, ist der Umstand, dass der gemeinsame Schulneubau letztlich nur der erste Schritt zu einer Eingemeindung von Regis nach Borna ist.

Regis wird irgendwann nach Borna eingemeindet

So ist in der Kooperationsvereinbarung unter Punkt drei des zweiten Paragrafen festgeschrieben, dass die neue Schule nur dann von Regis und Borna gemeinsam gebaut wird, wenn eine Vereinbarung entsprechend den Paragrafen acht und neun der Sächsischen Gemeindeordnung umgesetzt worden ist. In den beiden Paragrafen geht es unter anderem um die „Änderung des Gemeindegebietes“ – Juristendeutsch für eine Eingemeindung. Dieser Passus hatte in der letzten Stadtratssitzung in Regis für Diskussionen gesorgt. Lenk selbst hatte dabei erklärt, „dass es früher oder später eine Eingemeindung geben wird“.

Bornaer OBM kein Freund von Eingemeindungen

Die steht in Regis-Breitingen schon länger auf der Agenda. Immerhin hatte die Stadt bereits entsprechende Fühler in Richtung Neukieritzsch, aber auch schon einmal nach Borna ausgestreckt. Die Bornaer Oberbürgermeisterin Luedtke hatte zuvor klar gemacht, das sie persönlich kein Freund von Eingemeindungen sei. Zunächst gehe es um die Zusammenarbeit zweier Kommunen.

Von Nikos Natsidis

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