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Borna Bornaer Anwohner ärgern sich über gestutzte Trauerweiden
Region Borna Bornaer Anwohner ärgern sich über gestutzte Trauerweiden
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15:50 14.03.2017
Etwas kahl ist es derzeit An der Halde in Borna. Doch mit dem Frühling sollen auch die Triebe wiederkommen.
Etwas kahl ist es derzeit An der Halde in Borna. Doch mit dem Frühling sollen auch die Triebe wiederkommen. Quelle: Julia Tonne
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Borna

Etwas kahl sieht es derzeit in Borna An der Halde, Ecke Steigerweg aus. In den vergangenen Tagen sind dort zwei Trauerweiden radikal beschnitten worden. Für Anwohner Dietrich Daubitz vollkommen unverständlich. „Dort gibt es einen kleinen Platz, wo man gemütlich sitzen kann, mit den Trauerweiden war es immer sehr schön, eine richtige kleine Idylle“, sagt der Rentner. Doch „jetzt stehen nur noch die Stämme, das ist doch Baumfrevel“, ärgert sich der Bornaer.

Für die Stadtverwaltung allerdings war der Beschnitt der zwei Bäume überfällig. „Der Standort der beiden 50 bis 60 Jahre alten Weiden weist leider einen ungenügenden Platz auf. Deshalb müssen diese circa alle fünf Jahre radikal zurückgeschnitten werden, um das stetige Wachstum einzuschränken und vor allem die Befahrbarkeit der Straße und die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten“, teilt Stadtsprecher Hans-Robert Scheibe mit. Nach dem Schnitt baue sich die Weide, die sehr schnell wachse, in kurzer Zeit wieder auf.

„Diese Maßnahme verträgt der Baum gut, vor allem wenn der Schnittzeitpunkt, wie in dem Fall, kurz vor dem Neuaustrieb durchgeführt wird“, wie Scheibe erklärt. Dadurch schaffe der Baum selbst eine schnelle Wundheilung.

Von Julia Tonne