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Borna Bornaer Museum sucht Erinnerungen zum Karabinierregiment
Region Borna Bornaer Museum sucht Erinnerungen zum Karabinierregiment
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14:00 09.09.2019
Das heutige Bornaer Landratsamt war früher eine Kaserne. Quelle: Jens Paul Taubert
Borna

Vor einem Jahrhundert wurde das 3. Sächsische Karabinierregiment in Borna aufgelöst. 70 Jahre zuvor war es gegründet worden. Grund genug für das Bornaer Museum, die Geschichte des Regiments und seiner Bedeutung im Rahmen einer Sonderausstellung zu beleuchten, die am 6. November eröffnet wird. Dazu sucht das Museum nach Erinnerungsstücken.

Bornaer Museum sucht Erinnerungen

Konkret geht es nach Angaben von Museumsmitarbeiter Thomas Bergner um Fotos, die sich vielleicht in Familiennachlässen gefunden haben oder um Sachzeugen. „Wir haben aber auch Interesse an Erinnerungen“, so Bergner weiter und meint damit Geschichten über das Regiment, die innerhalb von Familien weitergegeben wurden. Wer dabei helfen kann, der sollte sich bis zum 15. September im Museum unter der Telefonnummer 03433/27 860 oder per E-Mail unter museum@borna.de melden.

Dresdner Adlige in Borna

Die Ursprünge des Karabinierregiments gehen auf die Jahre nach der Revolution 1848 zurück. Seinerzeit gab es im Königreich Sachsen vergleichsweise wenig Militär, eine Folge der Niederlage von Napoleon, den Sachsen in den Kriegen bis 1813 unterstützt hatte. Mit der Ansiedlung des Regiments ab 1849 wurde Borna zur Garnisonsstadt, in der auch zahlreiche Adlige aus Dresden ihren Militärdienst ableisteten.

1893 waren die Kasernen in der heutigen Stauffenbergstraße fertiggestellt worden, in denen sich heute das Landratsamt befindet. In der Folge der deutschen Niederlage wurde das Regiment 1919/20 aufgelöst. 1935 nutzte die neu geschaffene Wehrmacht die Kasernen wieder, nach dem Krieg waren dort kurzzeitig die Amerikaner und anschließend bis in die 90er-Jahre Sowjetsoldaten stationiert.

Von Nikos Natsidis

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