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Borna Bornaer OBM Luedtke über Saubach: Sind nicht untätig
Region Borna Bornaer OBM Luedtke über Saubach: Sind nicht untätig
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13:41 28.05.2019
Die Bewohner der Siedlung Kesselshain fürchten mehr Lärm. Quelle: Günther Hunger
Borna

Problem Saubach an der Siedlung Kesselshain: Hier ist die Stadtverwaltung keineswegs untätig, erklärt die Bornaer Oberbürgermeisterin Simone Luedkte (linke). Sie reagiert damit auf Vorwürfe des Siedlervereins Kesselshain, der der Stadtverwaltung vorgeworfen hatte, sie habe auf ein Schreiben mit mehr als 100 Unterschriften nicht reagiert. Die Siedler fürchten um den Lärmschutz, wenn ein kleines Wäldchen aus Erlen und Eichen, das Bornwäldchen, durch steigendes Grundwasser mehr und mehr abstirbt (die LVZ berichtete).

Bornaer OBM: Wir stimmen uns mit dem Siedlerverein ab

Die Vernässung des Wäldchens durch den Saubach sei für die Stadt ein wichtiges Thema, an dem seit geraumer Zeit gearbeitet werde, so Luedtke weiter. Die Stadt stehe dabei auch in kontinuierlicher Abstimmung mit dem Siedlerverein Kesselshain und seinem Vorsitzenden Joachim Steinhäußer. Die Oberbürgermeisterin: „Uns an dieser Stelle Untätigkeit zu unterstellen, entspricht einfach nicht der Wahrheit.“ Seit dem ersten Hinweis habe die Stadt zahlreiche Schritte unternommen, um eine Lösung zu finden. Sie habe sich selbst im Oktober ein Bild vor Ort gemacht und zugesagt, dass das Gewässer im Bornholz jährlich von Ästen und Laub befreit wird. „Außerdem haben wir zu diesem Zeitpunkt den Abfluss südlich der B176 zum Saubachdurchlass unter der Bundesstraße freigelegt und bereits die obere Staustufe zurückgebaut“, so die Oberbürgermeisterin weiter.

Vor-Ort-Prüfung in Kesselshain

Im Januar sei das Gewässers im Bornholz dann geräumt worden. Jetzt sei die nächste Vor-Ort-Prüfung mit den unteren Wasser- und Naturschutzbehörden erfolgt. In der Konsequenz werde die untere Staustufe am Saubachdurchlass der Bundesstraße 176 ebenfalls entfernt.

Erlen wachsen nach

„Tatsache ist, dass das Bornwäldchen nicht verschwinden wird – darin sind sich alle Experten einig.“ Durch den gestiegenen Grundwasserspiegel, der dort durch die Flutung des Bockwitzer Sees nahe null liegt, werde es aber zu einer Veränderung des Baumbestandes kommen. Die alten Bäume vertrügen den gestiegenen Grundwasserpegel nicht und würden deshalb sukzessive absterben. Zugleich würden jedoch entsprechende Bäume, vor allem Erlen, nachwachsen, die an die veränderte hydrologische Situation angepasst seien, so die Oberbürgermeisterin weiter.

Von nn

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