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Borna Bornaer Rathaustür soll restauriert werden
Region Borna Bornaer Rathaustür soll restauriert werden
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19:00 01.02.2017
Stellenweise kaputt, an anderen Ecken verblasst: Bornas Rathaustür soll noch in diesem Jahr restauriert werden. Quelle: Andreas Döring
Borna

Die Eingangstür zum Bornaer Rathaus hat schon bessere Zeiten gesehen. Im unteren Bereich ist das Holz abgeplatzt, die Ornamente sind verblasst. Deshalb soll die repräsentative Pforte noch in diesem Jahr einer umfangreichen Restaurierung unterzogen werden. Diese Empfehlung gibt der Hauptausschuss dem Stadtrat,

Gleichzeitig sollen die ingenieurtechnischen Planungen für eine energetische Sanierung des Rathauses beginnen, die nach Aussage von Oberbürgermeisterin Simone Luedtke dringend erforderlich sei. Zu den Maßnahmen, die darunter fallen, zählen unter anderem die Aufarbeitung und teilweise Erneuerung von Fenstern und Türen, die Instandsetzung und Modernisierung der Lüftungs- und Heizungsanlage sowie der Anstrich und Putzreparaturen an der Fassade. „Konkrete Kostenschätzungen für die Gesamtmaßnahme gibt es noch nicht“, sagt Luedtke, lediglich für die Planungen und die Restauration der Tür seien im Haushalt 2017/2018 rund 30 000 Euro einzustellen.

Der Hauptausschuss, der am Montagabend tagte und auch dieses Thema auf seiner Tagesordnung hatte, rät dem Stadtrat, die beiden Teilmaßnahmen noch in diesem Jahr umzusetzen. Ein Vorgriff auf den Haushalt, der wohl frühestens im März durch das Gremium beschlossen wird, wäre daher unerlässlich.

Alle weiteren Arbeiten würden dann im nächsten Jahr in Angriff genommen werden. Doch so ganz einfach dürfte das ganze Unterfangen nicht werden, immerhin hat das Amt für Denkmalpflege bei den einzelnen Vorhaben ein Wörtchen mitzureden.

In gewisser Weise greift die energetische Sanierung des Rathauses einem noch zu erstellenden Klimaschutzkonzept vor. „Dazu wird es Treffen mit der Bornaer Wohnbau- und Siedlungsgesellschaft, den Städtischen Werken Borna und den SWB Netz geben“, sagt die Rathauschefin.

Begleitet werde die Erstellung vom Ingenieurbüro Seecon, das sich unter anderem den Themen Klima und Natur verschrieben hat.

Von Julia Tonne

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