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Borna Bornaer Wirtschaftshof wird nicht privatisiert
Region Borna Bornaer Wirtschaftshof wird nicht privatisiert
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05:01 11.05.2018
Im Bornaer Rathaus gibt es keine Überlegungen, den städtischen Wirtschaftshof zu privatisieren. Quelle: Jens Paul Taubert
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Borna

So viel steht fest: Der Wirtschaftshof der Stadt Borna wird nicht privatisiert. „Das können wir uns gar nicht leisten“, sagt die Bornaer Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke). Wie der Wirtschaftshof in der Zukunft arbeitet, soll im Rahmen der Fortentwicklung des städtischen Personalkonzepts festgelegt werden.

Weniger Personal

Um den Wirtschaftshof hatte es auf der letzten Stadtratssitzung Diskussionen gegeben, weil dessen Personalzahl speziell in Wyhratal nach dem altersbedingten Ausscheiden eines Mitarbeiters zurückgegangen ist. Dort hat der Wirtschaftshof eine Außenstelle.

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Insgesamt gehören gegenwärtig 19 Mitarbeiter zum Wirtschaftshof, der als eine Art städtisches Betriebshandwerker-Team etwa Grünanlagen instand hält oder auch einmal Raufen für Veranstaltungen wie das alljährliche Familienfest der Gewerkschaft Verdi am 1. Mai aufbaut. Auch bei der Sieben-Seen-Wanderung kürzlich kamen Mitarbeiter des Wirtschaftshofes zum Einsatz.

Personalkonzept wird erstellt

Allesamt Aufgaben, die sich nach Überzeugung der Oberbürgermeisterin Privaten nur wesentlich kostenintensiver übertragen ließen. Wie der Wirtschaftshof in der Perspektive aufgestellt ist, ist Bestandteil des neuen Personalkonzepts, das in einigen Monaten vorliegen soll.

Von Nikos Natsidis

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