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Borna Breitband: Pegau beteiligt sich an Kreisfirma
Region Borna Breitband: Pegau beteiligt sich an Kreisfirma
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16:17 01.05.2019
Glaserfaseranschlüsse in einem Verteilerkasten: Pegau stimmt der Gründung der Breitband GmbH Landkreis Leipzig zu. Quelle: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Pegau

Ein „tolles Thema“ hat Pegaus Bürgermeister Frank Rösel (parteilos) die Breitband GmbH Landkreis Leipzig genannt. Mit dem Unternehmen wollen die 19 Städte, elf Gemeinden und der Landkreis gemeinsam schnelles Internet in jeden Winkel der Region bringen lassen. „Endlich läuft da mal was koordiniert“, so Rösel. „Seit langer Zeit müssen sich die Kommunen allein kümmern, sodass ein Kuddelmuddel verschiedener Ausbaustufen in der Region existiert.“ Die Abgeordneten nickten die Pegauer Beteiligung an der Firmengründung einstimmig ab. Wobei sie nicht am Unmut über den aktuellen Zustand sparten.

Pegauer Stadtgebiet aktuell gut versorgt

Zwar betonte der Bürgermeister die recht komfortable Situation in Pegau. Hatte sich doch die Telekom beim Markterkundungsverfahren zur Aufrüstung mit Glasfaserkabel bereiterklärt, zumindest im Vectoring-Verfahren, wobei die letzte Strecke vom Verteiler zum Haus Kupferkabel bleibt. Und die dort herausgefallenen 150 Anschlüsse konnten über Förderung verbessert worden.

Dörfer mit anderer Vorwahl müssen warten

Doch das betraf nur das Vorwahl-Netz 034296. Vor allem in den Dörfern, die zu den Ortsnetzen Zwenkau (034203) und Lützen (034444) gehören, gibt es Probleme mit der Leistungsfähigkeit. Aufgrund der nächsten Überprüfung der Lage platzte Carsten Iwan (Siedlerverein Kitzen-Rodeland) der Kragen: „Wir wollen keine neue Analyse, sondern schnelles Internet in Kitzen.“ Was Uwe Bartsch (Freie Wählervereinigung Kitzen) so kommentierte: „Laut Telekom 2022.“

Ärger über Analysen – nur ein Jahr gültig

Auch Peter Kretschmer (CDU) meinte: „Die weißen Flecken müssten doch längst bekannt sein. Da sind neue Analysen doch wirtschaftlich sinnlos.“ Allerdings werden diese Untersuchungen nur bis ein Jahr nach ihrem Abschluss für die Fördermittelgabe anerkannt. Deshalb muss die Landkreis-Firma sie nun wiederholen; denn diese soll ihren laufenden Betrieb ja ausschließlich über die Zuschüsse von Bund und Land finanzieren.

Breitband GmbH wichtig für weiteren Ausbau

Aus Pegaus Sicht ist die Breitband GmbH laut Bürgermeister Rösel vor allem für die Zukunft wichtig. „Das jetzige Minimum von 30 Megabit pro Sekunde Übertragungsrate wird in wenigen Jahren viel zu wenig sein. Dann ist das Unternehmen auch bei uns zuständig, für höhere Geschwindigkeiten zu sorgen.“

Firma mit wenig Risiko für Stadt Pegau

Dass das zügig funktioniert, bezweifelt Bartsch. „Der Kreistag hat schon im Vorjahr über diese Firma gesprochen. Es gibt sie immer noch nicht.“ Dennoch hob auch er seine Hand. Pegau zahlt 400 Euro zum Stammkapital der Breitband GmbH ein und hält dann 1,6 Prozent der Geschäftsanteile – wie alle Kommunen; der Landkreis hat 52 Prozent.

Von Olaf Krenz

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