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Borna Bundesgelder für Kegelbahn Regis-Breitingen
Region Borna Bundesgelder für Kegelbahn Regis-Breitingen
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19:17 11.04.2019
Die „Fidelen Brüder“, der älteste Kegel-Club in Regis-Breitingen, kann sich freuen, dass die Vier-Bahnen-Anlage demnächst saniert wird. Im Vorjahr hat Sportvereinschef Werner Heiche (3. v. r.) der Truppe um Frank Becker (Mitte, hinten) zum 65-jährigen Bestehen gratuliert. Quelle: Udo Zagrodnik
Regis-Breitingen

Das Pleißestädtchen ist am Mittwoch Thema von Bundestagsabgeordneten in Berlin gewesen. Genau ging es um die Kegelstätte im Stadiongelände von Regis-Breitingen. Der Haushaltsausschuss des höchsten Parlaments in Deutschland hat mit dem Beschluss zum „Sportstättenförderprogramm – Sanierung kommunaler Einrichtungen“ für die Sanierung der Vier-Bahnen-Anlage 270 000 Euro spendiert. Darüber haben die für den Landkreis Leipzig zuständige SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe und die Landtagsabgeordnete Petra Köpping kurz nach der Entscheidung informiert. Zudem gehen in die Region noch 90 000 Euro für Arbeiten an der Sport- und Mehrzweckhalle in Zwenkau.

„Das klingt ja sehr gut“, sagt Bürgermeister Wolfram Lenk (Die Linke), als ihn die LVZ mit der Nachricht überrascht. „Die Sanierung der Kegelbahn ist ja nötig.“ Die Stadt versucht schon seit Jahren, Zuschüsse für das Projekt zu erhalten. Nach der Antragstellung im August 2018 „hatten wir lange nichts davon gehört“. Jetzt müsse sich die Verwaltung die Rahmenbedingungen anschauen und so schnell wie möglich die weitere Planung und die Ausschreibungen auf den Weg bringen, so Lenk. Die Gesamtkosten waren auf 300 000 Euro beziffert worden.

Dieser Stein vor dem Eingang der Regiser Kegelsportstätte verweist auf die kurz zuvor eingeweihte Vier-Bahnen-Anlage. Das Gebäude war 1962 mit einer Zwei-Bahnen-Anlage errichtet worden. Quelle: Jens Paul Taubert

„Hervorragend“, freut sich Sportvereinschef Werner Heiche. „Da kann es ja hoffentlich bald losgehen.“ Er bestätigte, dass ein energetische Instandsetzung vonnöten ist. Unter dem dünnen Dach sei nur eine Art Pappdecke eingezogen ohne Dämmung. „Da verfliegt die Heizwärme ruck, zuck.“ Und der Verein zahle seit der Übernahme des Stadions die Betriebskosten. Zudem würden die Kunststoffbeläge der Bahnen, die auf Asphaltuntergrund liegen, aufgrund der Wärmeschwankungen immer mal brechen. „Da kostet eine Reparatur 1000 bis 2000 Euro.“

Die reichliche Viertelmillion Fördergeld erscheint wie ein Geschenk zum Titelgewinn der Regiser Kegel-Männer. „Die sind gerade Meister der Kreisliga geworden“, sagt Heiche. Die Abteilung Kegeln habe um die 80 Mitglieder, das schwanke immer mal wegen der zahlreichen Hobby-Teams. Ihre Sportstätte gibt es seit 1962, ein Stein am Eingang weist mit der Jahreszahl 1973 auf die Schaffung einer Vier-Bahnen-Anlage hin.

Von Olaf Krenz

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