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Borna CDU: Verkehrskonzept überprüfen
Region Borna CDU: Verkehrskonzept überprüfen
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04:54 04.09.2018
Starker Verkehr auf der Sachsenallee: Die Bornaer CDU-Stadtratsfraktion will das Verkehrskonzept auf den Prüfstand stellen. Quelle: Jens Paul Taubert
Borna

Die Bornaer CDU-Stadtratsfraktion will das städtische Verkehrskonzept auf den Prüfstand stellen. Das geht aus eine Antrag hervor, über den die CDU im Stadtrat abstimmen lassen will. Damit, so CDU-Stadtratsfraktionschef Roland Wübbeke, reagiere die Fraktion auch auf Beschwerden von Gewerbetreibenden, besonders in der Innenstadt.

Konzept soll innerhalb von drei Monaten überprüft werden

Konkret schlägt die CDU-Fraktion vor, dass Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke) beauftragt wird, „das bestehende Verkehrskonzept für den ruhenden und rollenden Verkehr sowie für den Radfahrverkehr“ innerhalb von drei Monaten zu überprüfen. Außerdem soll die Rathauschefin „Maßnahmen zur kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Evaluierung“ benennen. „Der Verkehr in Borna soll attraktiver werden“, erklärt Fraktionschef Wübbeke weiter.

Zunehmende Händlerklagen

Er verweist darauf, dass die Klagen von Händlern und Geschäftsinhabern in der Stadt zunehmen, denen zufolge Kunden die Innenstadt mit Blick auf den Verkehr mehr und mehr meiden. Viele Besucher kämen mit dem Auto ins Stadtzentrum und hätten etwa an Markttagen kaum eine Chance auf einen freien Parkplatz. Fahrradfahrer wiederum könnten ihr Gefährt „nirgends sicher abstellen“, wie es in dem Beschlussantrag weiter heißt. Auf den engen Straßen und Fußwegen komme es immer wieder zu kritischen Situationen zwischen Fußgängern, Kraftfahrern. Und weiter: „Die führt zu erheblichen Ärgernissen bei den Verkehrsteilnehmern und Umsatzeinbußen für die ortsansässigen Gewerbetreibenden.“

Elektromobilität einbinden

Die Stadt solle deshalb prüfen, ob das bestehende Verkehrskonzept der Stadt den unterschiedlichen Bedürfnissen der verschiedenen Verkehrsteilnehmer noch gerecht wird. Zudem müsse ein solches Konzept zukunftsorientiert sein und die Frage beantworten, „wie die Elektromobilität als tragendes Verkehrsmittel der Zukunft mittel- und langfristig in ein solches Konzept eingebunden werden kann“.

Lastwagen aus der Stadt verbannen

Wübbeke geht sogar noch weiter. Er würde gern Lastwagen mit einem Gewicht von mehr als 7,5 Tonnen aus der Stadt verbannen. Die bräuchten dann, etwa als Lieferfahrzeuge, eine Sondergenehmigung. Folge, so Wübbeke: Die kommunalen Straßen würde dadurch erheblich geringer belastet. In Frankreich gebe es bereits entsprechende Regelungen.

Von Nikos Natsidis

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