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Borna Deutzen: Bebel-Straße nach knapp einem Jahr fertig
Region Borna Deutzen: Bebel-Straße nach knapp einem Jahr fertig
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17:33 16.10.2018
Bürgermeister Thomas Hellriegel (r.) gibt mit Baubeteiligten und Kindern der Kita „Kleine Strolche“ die August-Bebel-Straße in Deutzen frei. Quelle: Jens Paul Taubert
Neukieritzsch/Deutzen

Nach knapp einjähriger Bauzeit ist am Dienstag der östliche Teil der August-Bebel-Straße in Deutzen freigegeben worden. Die Straße war jahrelang marode und ist das erste große Straßenbauprojekt der Gemeinde Neukieritzsch in Deutzen, seit der Ort 2014 eingemeindet wurde.

Die Kinder sind als kleine Bauleute gekommen. Quelle: Jens Paul Taubert

Knapp 50 Anwohner der August-Bebel-Straße und der Nebenstraßen ließen sich die kleine Einweihungszeremonie vor dem Getränkehandel von Harald Tosch nicht entgehen. In einer kurzen Ansprache hob auch der Neukieritzscher Bürgermeister Thomas Hellriegel (CDU) hervor, dass es sich um „die erste Straße nach der Eingemeindung“ handele, die jetzt eingeweiht wird. Der 450 Meter lange Straßenabschnitt sei die östliche Erschließung für Deutzen.

Hellriegel: „Mit der Fertigstellung voll im Plan“

Der Bau sei ein Gemeinschaftsvorhaben der Gemeinde mit dem Zweckverband Wasser/Abwasser Bornaer Land (ZBL) gewesen. Mit der Fertigstellung Mitte Oktober sei man „voll im Plan“, sagte Hellriegel. Die Bauarbeiten, die im November 2017 begonnen hatten, waren offiziell schon am 8. Oktober beendet worden.

Investition von etwa 2,1 Millionen Euro

Die Kosten lagen bei rund 2,1 Millionen Euro, von denen die Gemeinde laut Bürgermeister für den Straßenbau rund 970 000 Euro aufbringen musste. Zuschüsse des Freistaates gab es in Höhe von rund 750 000 Euro.

Die Kinder haben bei der Straßenübergabe ein Lied gesungen. Quelle: Jens Paul Taubert

Bevor mit dem Banddurchschnitt die Straße offiziell freigegeben wurde, sangen Kinder der Kindertagesstätte „Kleine Strolche“ das Lied von den fleißigen Handwerkern. Die Knirpse trugen dazu gelbe Baustellen-Westen, einige hatten sich kleine Helme aufgesetzt. Im Anschluss gab es Würstchen vom Grill.

Anwohner zeigten sich mit der neuen Straße zufrieden, einige machten darauf aufmerksam, dass schon in den ersten Tagen einige Kraftfahrer sehr schnell fahren. Zugleich wünscht man sich, dass nun auch bald die Nebenstraßen in Ordnung gebracht würden.

Werner Wehefritz hatte hunderte E-Mails geschrieben

Auch Ortschronist Werner Wehefritz äußerte sich in dieser Richtung. „Zeit wird’s“ kommentierte er die Fertigstellung der Straße. Der Gemeinde bescheinigte er, sich Mühe gegeben zu haben, auch wenn nach der Eingemeindung vier Jahre vergangen sind. Zugleich erinnerte Wehefritz, der sich vor allem vor der Eingemeindung über Jahre wegen der schlechte Verhältnisse in Deutzen mit hunderten E-Mails an Politiker und Behörden gewandt hatte, daran, dass sich die Deutzener viele Jahre lang allein gelassen fühlten.

Auch für das leibliche Wohl war bei der Straßenübergabe gesorgt. Quelle: Jens Paul Taubert

Die Gemeinde schaut derweil voraus und denkt über die nächsten Vorhaben nach. Zunächst, sagte Bürgermeister Thomas Hellriegel, wolle man im östlichen Teil des Ortes weitermachen.

Gespräche über nächste Vorhaben

Barbarastraße und Max-Reimann-Straße sollten die nächsten Bauvorhaben sein. Auch das werde aber eine Weile dauern, auch weil der Versorgungsverband mitziehen müsse. Die ersten Gespräche hätten dazu stattgefunden, so Hellriegel.

Von André Neumann

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