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Borna Diakonie baute neue Kita in Rötha
Region Borna Diakonie baute neue Kita in Rötha
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10:43 30.01.2019
Auf diesem Gelände in Rötha wird die Diakonie den Kindergarten für die Stadt bauen und betreiben.
Auf diesem Gelände in Rötha wird die Diakonie den Kindergarten für die Stadt bauen und betreiben. Quelle: André Neumann
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Rötha

Die Diakonie Leipziger Land betreibt derzeit vor allem im Muldental Kindertagesstätten. Nun kommt zu den bisher elf Einrichtungen in der Region bald eine weitere hinzu. Und die wird in Rötha stehen. Der Wohlfahrtsverband wird die Kita bauen und deren Trägerschaft übernehmen.

„Schön, dass wir demnächst auch im Neuseenland eine evangelische Einrichtung anbieten“, sagt Diakonie-Geschäftsführer Harald Bieling. Bürgermeister Stephan Eichhorn, in dessen Stadt es bisher ausschließlich kommunale Kitas gibt, freut sich ebenfalls über die neue Kita und dessen Träger. „Wir schaffen damit zumindest den Beginn für Angebotsvielfalt“, sagt er. „Die Gespräche mit der Diakonie waren von Anfang an sehr konstruktiv und deren pädagogisches Konzept überzeugend.“

Harald Bieling ist der Geschäftsführer der Diakonie Leipziger Land. Quelle: privat

Baukosten der Kita in Rötha in Höhe von 1,9 Millionen Euro

Die Diakonie wird die Einrichtung für die Kommune planen, bauen und betreiben. Die Stadt wird die Baukosten in Höhe von 1,9 Millionen Euro tragen und Eigentümer des Kindergartens sein. „Aus ihrer Erfahrung weiß die Diakonie am besten, worauf es dabei ankommt, und sie baut sich die Kita quasi selbst“, sagt Stephan Eichhorn.

Wenn Fachbereichsleiter Stefan Winkelmann über den Grundrissen sitzt, ist er schon jetzt begeistert von dem Kindergarten, der gut durchdacht aus einem Guss neu entstehen wird. Gemeinsam werde man „ein tolles Kita-Erlebnis“ entwickeln. „Es heißt oft, dass Kinder die Zukunft sind und das stimmt ja auch“, sagt er, „es soll ihnen aber schon in der Gegenwart gut gehen, und daran arbeiten wir mit ganzer Kraft.“

Fachbereichsleiter Stefan Winkelmann ist schon jetzt begeistert von dem Kindergarten in Rötha. Quelle: Frank Schmidt

Geplant ist ein ebenerdiges Gebäude mit bodentiefen Fenstern sowie hellen, schallgedämmten Räumen. „Alles soll offen und weitläufig sein“, sagt der Fachbereichsleiter der Diakonie. Auch auf den Standort in der Straße der Jugend habe man sich inzwischen geeinigt. Laut Stefan Winkelmann sei dies ein guter Platz mit gewachsenem Baumbestand, mitten in der Stadt und in der Nähe von Grundschule, Bibliothek, Heimatmuseum, Mehrgenerationenhaus sowie des städtischen Kindergartens gelegen.

Kita mit religionspädagogischem Profil

Geplant sind 69 Plätze, davon drei für Kinder mit Behinderung. Die Diakonie wird hier ihr bewährtes religionspädagogisches Profil mit Tischliedern, Morgenkreisen, Feiern der Feste des Kirchenjahres und weiteren Inhalten leben. Wichtig ist Winkelmann dabei die gute Zusammenarbeit mit der Kirchgemeinde, zum Beispiel beim Thema Musik. Ein weiterer Schwerpunkt soll der Bereich Natur sein.

Noch in diesem Jahr möchte die Diakonie anfangen zu bauen, Ende 2020 soll alles fertig sein. Weil aber bereits jetzt dringend neue Kindergartenplätze gebraucht werden, sucht die Diakonie nach einer Übergangslösung. „Ich bin sehr froh, dass die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen und wir darauf bauen können, unseren Bedarf an Plätzen in absehbarer Zeit decken zu können“, so Stephan Eichhorn.

Von Cornelia Killisch