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Borna Einkehr garantiert: Der Männertag rund um Borna
Region Borna Einkehr garantiert: Der Männertag rund um Borna
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16:47 30.05.2019
Gute Freunde auf Tour – diese Männer trafen sich am Großstolpener See. Ein kühles Bierchen durfte dabei nicht fehlen. Quelle: Bert Endruszeit
Groitzsch/Deutzen

Mit dem Fahrrad auf Männertags-Tour? Angesichts des prachtvollen Wetters gab es am Donnerstag bei vielen Ausflüglern nur eine Antwort: Aber ja doch! Und so zogen etliche größere und kleinere Gruppen übers Land, manchmal blieben die Herren unter sich, manchmal waren aber auch ganze Familien unterwegs.

Ob am Großstolpener See oder bei der Feuerwehr Hohendorf – der Männertag bot im Borna-Geithainer Raum viele Möglichkeiten zur Einkehr. Und in Groitzsch gab es einen Gottesdienst unter freiem Himmel.

Am Großstolpener See machte eine große Gruppe Station, die schon seit vielen Jahren die Tradition der Herrentagsausflüge pflegt. „Wir kennen uns aus dem Kindergarten, unsere Freundschaftsbande haben immer gehalten“, erzählte der 51-jährige Mario, gewissermaßen das Oberhaupt der Truppe aus Wiederau, Zitzschen und Thesau. „Seit mindestens 30 Jahren sind wir immer zu Himmelfahrt unterwegs.“ Einmal wurde auch ein achtsitziges Tandem eingesetzt, doch das habe nicht durchgehalten. Auf einen Fahrradanhänger mit kühlen Getränken verzichtete das Team. „Wir wollen doch lieber die Gastronomie unterstützen.“ Und so ging es mit dem Zweirad von Gaststätte zu Gaststätte, insgesamt sieben feste Haltepunkte waren geplant. „Unsere Frauen treffen sich heute auch in größerer Runde, die lassen sich dann den Sekt schmecken“, erzählte Mario.

Lustige Erlebnisse bei den Herrentagsausflügen

Lustige Erlebnisse gab es bei den vergangenen Herrentagsausflügen der Truppe immer reichlich. „Einmal fiel einer von uns in einen Wassergraben, der war dann voller Entengrütze. Er konnte zwar selbst herauskrabbeln, doch die Ausfahrt war für ihn zu Ende. Denn er musste schnell nach Hause, weil er so stank.“ Und in Zitzschen sei vor etlichen Jahren mal einer splitterfasernackt durch den Dorfteich geschwommen. „Der wollte seine Sachen nicht dreckig machen. Versinken konnte er nicht, denn der Teich bestand gefühlt nur aus Meerlinsen und leeren Flaschen.“

Zur himmlischen TankstelleEinkehr bei Frohburg

Auch bei der Freiwilligen Feuerwehr im Groitzscher Ortsteil Hohendorf machten viele Ausflügler Station. Sogar an Laufkundschaft war gedacht: An mehreren Stellen im Dorf standen auffällige Hinweisschilder mit der Aufschrift „Zur himmlischen Tankstelle“. Die Männertagsfeier bei der Hohendorfer Feuerwehr gibt es bereits seit mindestens 25 Jahren, wie Wehrchef Mario Graichen verriet. „Unsere Wehr besteht ja nur aus rund 15 Leuten, aktiv dabei sind gerade mal sieben. Mit denen bekommen wir gerade so unser Auto voll. Doch wir haben ja auch viele Helfer aus dem Ort.“

Feuerwehr Hohendorf stellt neues Zelt auf

Erstmals aufgestellt wurde am Himmelfahrtstag in Hohendorf das nagelneue Festzelt. „Das haben wir uns gerade erst gekauft“, so Graichen. Schnell suchten und fanden dort viele Besucher ein schattiges Plätzchen. Den nächsten „Einsatz“ wird das Festzelt dann zum alljährlichen Sommerfest der Wehr erleben. „Glücklicherweise konnte vor Jahren das alte Gerätehaus vor dem Abriss bewahrt werden, unser früherer Wehrleiter hatte sich damals für den Erhalt eingesetzt.“ Nach der mit eigenen Kräften erfolgten Sanierung könne das Haus nun als Lagerraum und für Feste genutzt werden.

Auf der Wiprechtsburg Groitzsch Gottesdienst

Ein ganz anderes Ziel im Blick hatten etliche Männer und natürlich auch Frauen in Groitzsch. An der Wiprechtsburg fand zum Himmelfahrtstag ein Gottesdienst unter freiem Himmel statt, zu dem sich im Vorfeld Radfahrgruppen an verschiedenen Kirchen der Umgebung trafen.

Viele junge Leute zog es in den Kulturpark nach Deutzen zum ersten „Zeitraum-Festival“, das noch bis Sonntag läuft. Die Veranstalter untersagten jedoch per Hausrecht jegliche Fotos, so dass die LVZ aus diesem Grund auf eine Berichterstattung verzichtet.

Von Bert Endruszeit

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