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Borna Elstertrebnitz gibt 200 Meter Radweg frei
Region Borna Elstertrebnitz gibt 200 Meter Radweg frei
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18:00 10.09.2019
Einige Steppkes von der Kindertagesstätte „Knirpsenland“ haben schon ein Fahrrad. Künftig können sie ein Stück sicheren Radweg nutzen, den Bürgermeister David Zühlke und Pegaus Bauamtsleiter Gunther Grothe mit Vertretern von Planungsbüro und Baufirma freigegeben haben. Quelle: Olaf Krenz
Elstertrebnitz

Allzu oft passiert es ja nicht. Aber der Radwegbau in Elstertrebnitz ist früher fertig geworden, als geplant. Mehr als eine Woche vorzeitig nahmen Bürgermeister David Zühlke, der zuständige Pegauer Bauamtsleiter Gunther Grothe sowie Vertreter von Planungsbüro und Baufirma das Projekt ab. Damit konnten sie die rund 200 Meter Rad- und Fußweg, die das Eulau mit dem Elstertrebnitz verbinden, am Dienstagvormittag für die Öffentlichkeit freigegeben.

Mit dabei waren Mädchen und Jungen von der Kindertagesstätte „Knirpsenland“ mit Leiterin Claudia Martin. Auch wenn sie mit dem Neubaustück noch nicht viel anzufangen wussten: Auf die Frage, wer denn schon Rad fährt, gingen zahlreiche Hände nach oben und wurde über das eigene Gefährt und Erlebnisse damit drauflos geschnattert.

Die Firma Umwelttechnik und Wasserbau, Niederlassung Leipzig (mit Ableger in Pegau) hat den Rad- und Fußweg in gut einem Monat gebaut. Quelle: Mathias Bierende

Rad- und Fußweg wurde in Elstertrebnitz einen Monat lang gebaut

Die Planung des Ingenieurbüros R & H Umwelt Groitzsch hatten Mitarbeiter der Firma Umwelttechnik und Wasserbau, Niederlassung Leipzig (mit Ableger in Pegau), seit dem 5. August umgesetzt. In etwa einem Monat Bauzeit wurde der Rad- und Fußweg angelegt. Dabei haben rund 120 Meter auf der Feldseite an der Straße neben dem Elstermühlgraben Betonpflaster und Bordstein erhalten. Weitere etwa 80 Meter in südlicher Richtung zum Marktsteg wurden asphaltiert. Hier steht jetzt ein Verbotsschild für Autos und Motorräder. „Die Rad- und Fußweg-Schilder müssen noch aufgestellt werden“, sagte Bürgermeister Zühlke.

„Um die Straßenbreite zu halten, haben wir zwei Grundstücke angekauft“, fügte er hinzu. Probleme beim Bau gab es nicht. Die Kosten wurden entsprechend des Angebots der Firma bei knapp 81.700 Euro gehalten. Wobei die Gemeinde 90 Prozent Förderung vom Freistaat erhält.

Gemeinde wünscht sich eine Verlängerung des Radwegs

Die Gemeinde strebt eine Verlängerung des Radwegs an: Der Marktsteg soll bis zwischen Feuerwehrgerätehaus und Kindertagesstätte erneuert werden, so Zühlke. „Das ist bereits als sogenannte Paragraf-4-Maßnahme bestätigt.“ Was bedeutet, dass sich der Bergbausanierer LMBV um den größten Teil der Finanzierung und den Bau kümmert. Ob es aber, wie erhofft, bereits im nächsten Jahr weitergeht, sei noch offen. Immerhin werden für die etwa 1,3 Kilometer Ausgaben von 350.000 Euro veranschlagt.

Von Olaf Krenz

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