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Borna Elstertrebnitzer Kita bekommt neues Spielschiff
Region Borna Elstertrebnitzer Kita bekommt neues Spielschiff
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17:00 18.06.2019
Die Elstertrebnitzer Kindertagesstätte „Knirpsenland“ hat ein neues Spielschiff erhalten. Die Mibrag hat es der Kommune spendiert. Quelle: Olaf Krenz
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Elstertrebnitz

Große Begeisterung herrscht bei den Steppkes der Kindertagesstätte „Knirpsenland“ in Elstertrebnitz. Konnten die Mädchen und Jungen doch jetzt endlich das neue Spielschiff erobern, das sie schon seit Tagen sehnsüchtig im Garten betrachtet hatten.

Bürgermeister David Zühlke (CDU) und Mibrag-Pressesprecher Maik Simon übergaben es am Dienstagvormittag offiziell an Kita-Leiterin Claudia Martin. Das Bergbauunternehmen Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft hatte das Geld für Kauf und Aufstellung des Spielgerätes spendiert. „Über unseren Nachbarschaftsvertrag“, sagte Zühlke.

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Nachbarschaftsvertrag zwischen Elstertrebnitz und Pegau

Nachbarn helfen einander. Was im Kleinen eine erfreuliche Erscheinung ist/sein sollte, wird bei größeren Partnern schon mal schriftlich festgehalten. Wie es 2014 Elstertrebnitz und die Stadt Pegau, die fast an der Tagebaukante liegen, sowie die Mibrag taten. Trotz der Gegensätze zwischen der Wohn- und Lebensqualität hier sowie der technischen und betriebswirtschaftlichen Erfordernisse der Kohleförderung dort solle das Verhältnis nachbarschaftlich bleiben. Wobei das Unternehmen immer wieder Projekte der Kommunen unterstützt.

„Unser früherer Rutschturm war bestimmt 20 Jahre alt“, sagte Kita-Chefin Martin. „Er wurde vom Tüv außer Betrieb genommen. Schon vor mehr als einem Jahr wurde er abgebaut.“ Etwas Neues zum Klettern und Rutschen sollte her. Nicht einfach für die kleine Gemeinde. „Den Bedarf haben wir gesehen“, so Zühlke. „Aber aufgrund unserer Investitionen und der Rückzahlung von Gewerbesteuern ist das Geld knapp.“

Mibrag sponserte neues Spielgerät

Die Mibrag sprang ein. Der Bürgermeister: „Ohne sie hätte es das Spielgerät jetzt noch nicht gegeben.“ Für Mibrag-Sprecher Simon ist es „schön, dass wir helfen konnten“. Die Summe nannte er nicht. „Kohle hat es gekostet“, meinte er schmunzelnd. „Bei uns wird der Nachbarschaftsvertrag mit Leben erfüllt“, freute sich Zühlke. Und nicht nur der: Die Kinder jubelten auf ihrem neuen Spielschiff.

Von Olaf Krenz