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Borna Fischer-Art darf Riesenfiguren an der A 72 in Borna aufstellen
Region Borna Fischer-Art darf Riesenfiguren an der A 72 in Borna aufstellen
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13:59 05.06.2019
In Böhlen können die Figuren nicht realisiert werden, wohl aber in Eula. Quelle: Designgroup
Borna

Michael Fischer-Art hat vor wenigen Tagen die Baugenehmigung für seine Riesenfiguren bekommen. Wie Landrat Henry Graichen erklärte, habe die Stadt Borna diese erteilt. Das heißt Fischer-Art kann die Figuren im Gewerbegebiet Eula aufstellen. Wie berichtet, will der Künstler gemeinsam mit der Böhlener Firma Designgroup zwei rund 29 Meter hohe Figuren an der neuen Autobahn 72 installieren – als Landmarken.

Bislang hatte Fischer-Art, der seit zwei Jahren in Borna lebt, gehofft, seine zwei Figuren in Böhlen auf der ehemaligen Deponie aufstellen zu können. Allerdings hatte nicht nur der dortige Stadtrat sein Veto dagegen eingelegt, sondern auch anschließend der Landkreis selbst.

Böhlen hätte Fischer-Art Figuren gern auf eigenem Boden gehabt

In beiden Fällen wurde die Ablehnung mit einem fehlenden Wegerecht begründet. Obwohl Böhlen die Figuren schon gerne auf eigener Gemarkung gehabt hätte. Eine weitere Begründung von Seiten des Landkreises bestand im Baugrund. Die Deponie hätte umfangreich befestigt werden müssen.

Im Miniformat gibt es die Figuren bereits: Michael Fischer-Art und Matthias Meltke von der Designgroup stellen sie vor. Quelle: Julia Tonne

Daraufhin hatte der Künstler nach alternativen Grundstücken gesucht. Und war in Eula fündig geworden. Ein dort ansässiges Autohaus hatte mit ihm eine Nutzungsvereinbarung getroffen. Von Seiten der Stadt gab es dagegen keine Einwände.

Finanzierung der Riesenfiguren könnte schwierig werden

Schwierig aber könnte es bei der Finanzierung der Figuren werden. Fischer-Art hofft, Leader-Fördermittel über die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Südraum Leipzig zu bekommen. Ein entsprechender Antrag liegt dort nach Aussage von Ina Groß von der LAG auch vor.

In den kommenden Tage müsse nun der Koordinierungskreis über die Bewilligung entscheiden. Wobei es wohl noch Nachverhandlungen bis dahin geben muss. Denn bewilligt werden laut Groß Projekte nur dann, wenn der Antragsteller auch Eigentümer des Grundstücks ist. Das sei in diesem Fall aber nicht gegeben. „Und eine Nutzungsvereinbarung reicht nicht.“

Eigentlich ist von Seiten Fischer-Arts und der Designgroup geplant, die Figuren bis zum Lichtfest 2019 im Oktober zu realisieren, das der Förderverein zum Aufbau des Dokumentationszentrums IndustrieKulturlandschaft Mitteldeutschland (Kurz DokMitt) plant. Zudem will der Bornaer Künstler ähnliche Figuren auf der Brikettfabrik Witznitz installieren. Diese werden aber nicht 29 Meter hoch, sondern voraussichtlich „nur“ 18 Meter groß.

Von Julia Tonne

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