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Borna Frühjahr sorgt für mehr Beschäftigung im Landkreis Leipzig
Region Borna Frühjahr sorgt für mehr Beschäftigung im Landkreis Leipzig
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11:55 29.03.2019
Die Agentur für Arbeit meldet im März rückläufige Arbeitslosenzahlen im Landkreis Leipzig. Quelle: dpa
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Landkreis Leipzig

Der Arbeitsmarkt bleibt in robuster Verfassung. Eine durch das Frühjahr ausgelöste Dynamik sorgte im März erneut für einen Rückgang der Arbeitslosigkeit im Landkreis Leipzig. Wie Agenturchefin Cordula Hartrampf-Hirschberg sagte, ist die Zahl der Arbeitslosen um 417 auf 7115 Personen zurückgegangen. Das sind im Vergleich zum Februar mehr als fünf Prozent, gegenüber dem Vorjahr sogar knapp 10 Prozent. Etwa die Hälfte der wieder in Arbeit vermittelten Menschen waren Langzeitarbeitslose oder Empfänger von Sozialgeld. Experten zufolge kommt die Belebung am Arbeitsmarkt jetzt auch bei diesem Klientel an. „Mit verstärkter Aktivierung und Bildung wollen wir noch mehr Menschen in Arbeit bringen“, sagte Ricardo Donat, Geschäftsführer im Jobcenter Nordsachsen.

Jobbörse findet künftig freitags statt

Diese Frühjahrsdynamik wolle die Agentur eigenen Angaben zufolge nutzen, um Menschen wieder näher an den Arbeitsmarkt heranzubringen, beispielsweise mit der Stellenbörse Jobregional. In Schkeuditz stellen am 12. April von 11 bis 18 Uhr 100 Unternehmen und 30 Bildungsanbieter Chancen und Möglichkeiten vor, wieder in einen Job zu kommen. Mit der Verlegung der Stellenbörse von Donnerstag auf Freitag erhoffen sich die Organisatoren einen noch größeren Zuspruch von potenziellen Stellenwechslern und Ausbildungssuchenden.

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Zeitarbeitsbranche sucht Arbeitskräfte

Der Bedarf an Arbeitskräften ist da: 423 neue Stellen meldeten die Unternehmen des Landkreises im März dem Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit zur Besetzung. Das sind allerdings 25 Stellen beziehungsweise 5,6 Prozent weniger als vor einem Jahr. Der Großteil der neuen Stellenofferten entfiel auf die Zeitarbeit (94 Stellen), das verarbeitende Gewerbe (68), den Bau (49), den Handel (44) sowie das Gesundheits- und Sozialwesen (41).

Von Birgit Schöppenthau