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Borna Glasfaser: Böhlen will neues Verfahren
Region Borna Glasfaser: Böhlen will neues Verfahren
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18:30 17.10.2018
Glasfaser könnten in Böhlen künftig direkt in den Wohnungen enden. Quelle: Vodafone
Böhlen

Ja zum weiteren Breitbandausbau in Böhlen: Der Technische Ausschuss hat sich am Dienstagabend offen gegenüber dem Verfahren „Fiber to the home“ (FTTH – Glasfaser bis ins Haus / bis in die Wohnung) gezeigt und dem Anbieter – der Deutschen Glasfaser – Zustimmung signalisiert. „Damit soll eine noch schnellere Internetversorgung im Stadtgebiet und in den Stadtteilen erfolgen“, betonte Bürgermeister Dietmar Berndt (parteilos).

Stadtrat muss noch grünes Licht geben

Der Breitbandausbau im Vectoring-Verfahren ist in Böhlen selbst abgeschlossen, Großdeuben folgt nächstes Jahr. Weil aber auch die Vectoring-Technologie noch ausbaufähig und verbesserungswürdig ist, soll nun FTTH ins Spiel kommen. Dabei enden die Glasfaserkabel nicht mehr im Verteilerkasten (von dort wiederum werden für gewöhnlich die Daten via Kupferkabel in die Häuser gebracht), sondern werden direkt bis ins Haus verlegt. „Wir als Stadt haben schon Interesse daran, dass das Unternehmen hier tätig wird“, erklärte Berndt, allerdings müsse erst der Stadtrat während seiner Sitzung im November dafür grünes Licht geben.

Befragung könnte kommendes Jahr beginnen

Damit sei zwar ein erster Schritt getan, der wäre aber noch immer nicht ausreichend. 40 Prozent der Haushalte müssten zunächst zustimmen und einen Vertrag mit dem Unternehmen abschließen, erst dann könnten die Arbeiten beginnen. Sollte der Stadtrat zustimmen, will die Deutsche Glasfaser im ersten Quartal 2019 mit der Befragung der Haushalte beginnen. Die Bauarbeiten selbst würden dann bis ins Jahr 2020 reichen.

Beleuchtung des Radwegs verschiebt sich

Um Infrastruktur ging es auch bei einem weiteren Tagesordnungspunkt der Ausschuss-Sitzung. Berndt informierte darüber, dass sich der Bau der Beleuchtung am provisorischen Radweg zwischen Böhlen und Großdeuben verschiebt. Ursprünglich sollte die Beleuchtung Mitte Oktober in Betrieb gehen, „allerdings gab es einige Hindernisse“, sagte der Rathauschef.

Vandalismus: Kabel abgeschnitten

Zum einen fehle von Seiten des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) das Okay für den Anschluss der Masten an die Elektrik, weil der vierspurige Ausbau der S 72 noch nicht abgeschlossen sei, zum anderen seien von den bereits stehenden Masten von Unbekannten die Kabel abgeschnitten worden. „Jetzt hoffen wir, dass die Radfahrer ab Ende Oktober bei Licht unterwegs sein können.“

Veränderte Verkehrsführung

Änderung an der Verkehrsführung an der S 72: Die Höhe der Absperrungen machte es Autofahrern bislang schwer, den Gegenverkehr rechtzeitig zu sehen. Quelle: Julia Tonne

Währenddessen gab es am Kreuzungsbereich S 72 / B 95 eine Änderung der Verkehrsführung. Autofahrer, die von Großdeuben kommend auf die B 95 in Richtung Rötha nach links abbiegen, haben jetzt Vorfahrt. Entsprechend müssen die Fahrer aus Richtung Böhlen, die nach Großdeuben wollen, an der Ecke warten. Zuvor hatte die Stadt Böhlen beim Lasuv um eine Änderung gebeten. Denn die bisherige Lösung mithilfe von Absperrgittern sorgte für Kritik.

Von Julia Tonne

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