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Borna Groitzsch: Automatisch Wasser für den Fußballplatz
Region Borna Groitzsch: Automatisch Wasser für den Fußballplatz
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08:00 11.09.2019
Die Stadt Groitzsch lässt auf dem Naturrasen-Fußballplatz eine automatische Bewässerung installieren (Symbolbild). Quelle: Mario Jahn
Groitzsch

Die Groitzscher Fußballplätze werden gern auch von höherklassigen Mannschaften als Testspielstätte genutzt. Was nicht nur für den Kunstrasen im Winter gilt. Hat sich doch ebenso die Qualität des Naturrasens herumgesprochen. Und die soll sich in absehbarer Zeit natürlich nicht ändern. Die Stadt als Eigentümer des Geländes an der Schletterstraße lässt dafür jetzt sogar eine automatische Bewässerungsanlage installieren.

Naturrasen nach Hochwasser saniert

„Der Naturrasenplatz war beim Hochwasser 2013 komplett abgesoffen“, erinnert Bauamtsleiter Dirk Schmidt. In die Sanierung nach den neuesten Regularien waren rund 600.000 Euro geflossen, sodass Sportvereinschef Kai Ludwig bei der Einweihung im August 2016 davon gesprochen hatte, „dass kaum ein Verein in der Region einen solchen Platz vorweisen kann“. Schmidt selbst hatte das damals „Quantensprung“ genannt.

Mehr Pflege und Wasser wegen Hitze

„Doch die Sommer in Deutschland werden ja immer heißer“, sagt er. Also werden auch die Anforderungen an eine bessere Pflege und ausreichende Bewässerung des Rasens wesentlich höher. Vor allem an den ganz warmen Tagen werden acht Kubikmeter Wasser pro Stunde benötigt. Die holt der Platzwart über Schläuche aus dem Hechtgraben. Sogenannte Lafetten, selbst fahrende Elemente, mit den Sprengern verteilen das Wasser dann. „Bisher funktioniert das nur zu normalen Arbeitszeiten“, so Schmidt. Allerdings wäre eine Beregnung früh am Morgen günstiger. „Und am Wochenende gibt es in der Regel kein Wasser. Da geht der Rasen in die Knie.“

Nachrüstung der automatischen Bewässerung

Beim Platzbau habe die Verwaltung den Bedarf nicht so klar erkannt. „Es war uns auch zu dekadent – eine Bewässerung wie bei den Profis.“ Inzwischen kam das Umdenken. „Dass wir gewartet haben, hat auch noch einen Nebeneffekt: Die Nachrüstung ist momentan günstiger, als damals ein Einbau gewesen wäre“, meint der Bauamtsleiter. Rund 23.500 Euro muss die Stadt an die Firma Barthel Sportstättenservice aus Großwig (Gemeinde Dreiheide, Kreis Nordsachsen) zahlen, die bereits den Rasenplatz angelegt hatte.

Die Firma Barthel Sportstättenservice hat auch die Bewässerungsanlage im Krostitzer Stadion geschaffen. Marko Terpitz zieht mit einer Fräse einen Graben um das Fußballfeld für die Wasserleitung. Quelle: Thomas Steingen

Die Arbeiten sollen im September/Oktober erfolgen. Dazu werden zunächst schmale Gräben in den Boden gefräst, in die die Leitungen für die Beregnungsanlage kommen. „Danach muss der Rasen wieder anwachsen, sodass der Platz gesperrt bleibt. Die Sportler müssen mal ausweichen“, kündigt Amtsleiter Schmidt an. Etwa auf den Kunstrasenplatz. Später erfolgt dann die Bewässerung zu einstellbaren Zeiten ohne großen Aufwand.

Von Olaf Krenz

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