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Borna Groitzsch: Neue Umkleiden und Fenster für Turnhalle Kleinprießligk
Region Borna Groitzsch: Neue Umkleiden und Fenster für Turnhalle Kleinprießligk
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18:00 16.01.2018
Blick auf das Ortsschild von Kleinprießligk. Die Stadt Groitzsch hat die Aufwertung des dortigen Sportkomplexes auf den Weg gebracht. Quelle: Jens Paul Taubert
Groitzsch/Kleinpriessligk

Eine Aufwertung für den Sportkomplex Kleinprießligk hat die Stadt Groitzsch auf den Weg gebracht. Der Technische Ausschuss des Stadtrates vergab den Planungsauftrag an das Zeitzer Ingenieurbüro Henning Gräber. In einem ersten Abschnitt sind Veränderungen im Turnhallengebäude und im hinteren Anbau vorgesehen. Die ursprünglich für dieses Jahr erhofften Umbauarbeiten werden allerdings wohl erst 2019 erfolgen können. Bei der Finanzierung will die Kommune die Leader-Förderung nutzen, erklärte Bürgermeister Maik Kunze (CDU) den Abgeordneten. Mit diesem Programm unterstützt die Europäische Union die Entwicklung in ländlichen Regionen. So umfangreich wie die Sanierung des Sportlerheims an der Groitzscher Schletterstraße wird das Vorhaben aber nicht, sagte er.

Gräber präsentierte dem Gremium bereits eine Vorplanung. Mit ersten Überlegungen sei vor anderthalb Jahren begonnen worden. Zudem habe es eine enge Abstimmung mit dem Sportverein Germania Auligk als Hauptnutzer gegeben. Wesentlicher Projektteil ist die Umnutzung des Anbaus, der Ende der 1980er-Jahre für die Vereinsarbeit errichtet und 1991 in die Sportgaststätte mit Küche verändert worden war; die stehe seit Jahren leer „Dort wollen wir Umkleiden schaffen“, so Gräber. „Die sind besser zu erreichen für die Aktiven, vor allem die Kinder, als die bisherigen Kabinen im Obergeschoss des Sanitäranbaus.“ Dann werde auch weniger Dreck nach oben ge­schleppt, sodass der geringere Reinigungsaufwand die Betriebskosten senken könnte. In der Turnhalle selbst, in den 1920er-/1930er-Jahren gebaut, sei angedacht, die alten Fenster auszuwechseln und neue Prallwände zu installieren“, so der Ingenieur. Eine Hürde bestehe darin, dass ein Teil des Anbaus auf Privatland steht. Der Eigentümer müsse erst seine Zustimmung zum Bauantrag geben. Wenn alles gut geht, könnte das Dokument im Februar ans Landratsamt gehen. Die Behörde hat dann drei Monate Zeit für die Genehmigung, so Gräber.

Dennoch geht es im Sommer nicht los, informierte der Groitzscher Bauamtsleiter Dirk Schmidt klar. „Wir können erst mit der Baugenehmigung den Leader-Förderantrag stellen, wobei wir einen neuen Porgrammaufruf ab­warten müssen.“ Wie viel Geld es dann gibt, sei völlig offen. Die Gesamtkosten werden vorerst auf 100 000 bis 130 000 Euro geschätzt.

Von Olaf Krenz

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