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Borna Groitzsch: Verkehr rollt wieder auf B 176
Region Borna Groitzsch: Verkehr rollt wieder auf B 176
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17:49 14.12.2018
Die Sperrung wird abgebaut: Seit 14. Dezember, 14.02 Uhr, ist die Bundesstraße 176 in Groitzsch nach der Sanierung wieder frei. Das hat auch ein Team des MDR-Sachsenspiegels festgehalten. Quelle: Mathias Bierende
Groitzsch

Es rollt wieder durchgängig auf der Bundesstraße 176 in Groitzsch. Bei der letzten Bauabnahme am Freitagvormittag wurde die Freigabe für den frühen Nachmittag bestätigt. Zunächst war zwar wegen kleinerer Restarbeiten eine Verschiebung der Öffnung auf Montag ins Spiel gebracht worden. Doch konnte sich der Vorschlag nicht durchsetzen. Damit sind die Sanierung der Straße und die Umleitungsprobleme beendet.

1,2 Millionen Euro veranschlagte Gesamtkosten

Die Arbeiten hatten Mitte September begonnen. In sechs Abschnitten wurden die Fahrbahn und ihr Untergrund auf rund 1,7 Kilometer Länge erneuert – vom Knotenpunkt der B 176 mit der Staatsstraße 61 (Abzweig Nöth­nitz/Lucka) kurz nach dem südlichen Ortsausgang bis zur Brücke über den Mühlgraben (etwa ehemalige Gärtnerei Wilberg) fast am nördlichen Stadtrand. Das Lasuv hatte die Kosten vor Baubeginn mit 1,2 Millionen Euro angegeben.

Die Bundesstraße 176 in Groitzsch ist saniert worden. Die Arbeiten auf etwa 1,7 Kilometer Länge sollen 1,2 Millionen Euro kosten. Nach dreieinhalb Monaten Bauzeit ist die Fahrbahn seit 14. Dezember wieder frei.

Aus Sicht der Stadtverwaltung, die nicht beteiligt war, wurde das Projekt zügig und ordentlich umgesetzt, sagte Bauamtsleiter Dirk Schmidt nach der Beratung. Das entspreche den Erfahrungen, die die Kommune bisher schon mit der Firma Naumburger Bauunion aus Görschen (Gemeinde Mertendorf, Sachsen-Anhalt) gemacht hatte. Zu Wochenbeginn könnten noch einige Kollegen in Groitzsch im Einsatz sein.

Wochenlanger Ärger in Ortsteilen hat ein Ende

Die Sperrung dieser Hauptverkehrsader in der Schusterstadt hatte einige Umleitungen mit sich gebracht. Über Wochen mussten unter anderem die Anwohner der Strecke durch den Ortsteil Großpriesligk leiden. Als dann bei den letzten beiden Abschnitten die Leipziger Straße an der Reihe war, wurde von Groitzschern, aber auch Pendlern vor allem die Ausschilderung an der B 2 und den zeitweisen Einbahnstraßenregelungen beklagt. Häufig gelangten doch Fahrzeuge bis an die Baustelle, wo sie aufgrund der Sackgasse umdrehen und zurück auf die B 2 fahren mussten.

Irritationen zwei Stunden vor der Freigabe

In der letzten Stadtratssitzung beklagten auch die Abgeordneten Rico Fiedler (Freie Wählergemeinschaft Groitzsch und Ortsteile) und Kai Ludwig (FDP) das Dilemma. „Wir schlucken ja schon die Pille, dass Straßen häufig im November gebaut werden, weil lange auf das Fördergeld gewartet werden muss“, sagte Ludwig. „Aber dann auch noch dieses Labyrinth des Unsinns, das geht nicht.“ Worauf er sich auf mehrere Baustellen und Umleitungen im Landkreis bezog.

In den letzten zwei Stunden vor der Freigabe gab es noch mal Irritationen, weil in Neukieritzsch und Audigast schon die Hinweisschilder der Sperrung abgebaut waren. Allerdings wurde da in der Leipziger Straße noch gekehrt. Was einige Kraftfahrer nicht störte, da wurde auch über den Fußweg gefahren.

Von Olaf Krenz

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