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Borna Groitzsch fährt 2019 Investitionen zurück
Region Borna Groitzsch fährt 2019 Investitionen zurück
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17:06 07.12.2018
Der Stadtrat hat im Groitzscher Rathaus den ersten Entwurf für den Doppelhaushalt 2019/2020 erhalten. Quelle: Jens Paul Taubert
Groitzsch

Eine Menge Zahlen liegen noch nicht vor, sagt Kämmerer Steven Weizenmann zwar. Dennoch stellt er dem Groitzscher Stadtrat schon mal einen ersten Entwurf für den neuen Doppelhaushalt 2019/2020 vor; wobei die Jahre dennoch einzeln aufgelistet werden. Es sei aber weitere Arbeit daran erforderlich. Unter anderem werden die Abgeordneten in einem Workshop am 24. Januar über das Zahlenwerk debattieren, kündigt Bürgermeister Maik Kunze (CDU) in der Sitzung am Donnerstagabend an.

Höhere Schlüsselzuweisung vom Freistaat

Der Kämmerer geht von weiter steigenden Gesamtumfängen aus. Im Ergebnishaushalt sind Aufwendungen von knapp 12,8 Millionen Euro sowie fast 13 Millionen Euro für die nächsten zwei Jahre verzeichnet, während zuletzt rund 11,9 Millionen Euro angesetzt waren. Abgefedert werde das vor allem mit einer höheren Schlüsselzuweisung vom Freistaat. Wobei Weizenmann damit rechnet, dass von dieser einen Million Euro plus (im Vergleich zur Planzahl 2018) fast die Hälfte als Kreisumlage wieder abgegeben werden muss.

Wesentlich mehr Geld sei zudem bei den Personalkosten erforderlich. „Die Ausgaben laufen uns in manchen Bereichen davon“, so der städtische Schatzmeister. Dennoch ist er nicht sicher, ob die in der Vergangenheit für 2019 angedachte Erhöhung der Grundsteuer B (auf bebaute und bebaubare Grundstücke) erforderlich ist. Derzeit gebe es am Ende eine winzige positive Differenz.

Investitionsliste wird sich noch verändern

Auffällig ist die deutlich verringerte Investitionstätigkeit fürs nächste Jahr. Geradezu ein Luftholen, bevor 2020 ein klarer Sprung nach oben folgen soll. Für Bauvorhaben sind derzeit „nur“ gut 1,7 Millionen Euro verzeichnet. „Aber da ist vieles noch im Fluss“, so Bürgermeister Kunze. „Über der Investitionsliste haben wir gerade am Vormittag noch mal gesessen. Das sind jetzt nur Eckpunkte.“

Der größte „Pfeiler“ 2019 ist das Stadtsanierungsprogramm, das mit fast einer Million Euro zu Buche schlägt; die Sanierung des Volkshauses lässt grüßen. Der Radwegbau am neuen Wohngebiet „Wiesenblick“, die Erneuerung der Brösener Straße, der Einbau eines Fahrstuhls in die Oberschule und die Fertigstellung des Feuerwehrgerätehauses Großstolpen sind weitere Projekte. Bei den Anschaffungen ragt die erste Rate für ein neues Tanklöschfahrzeug heraus.

Viele Sanierungen stehen an

Für das Jahr darauf sind allein bei der Stadtsanierung nahezu 2,3 Millionen Euro veranschlagt. Mit dem Kanalbau am Brühl sowie den Sanierungen der Cöllnitzer Straße, am Fitness- und Wellnesscenter „Azur“ sowie der Oberschulmensa und des Auligker Sportplatzes mit Turnhalle wächst der Investitionsumfang deutlich.

Ein neuer Kredit ist nicht vorgesehen. Die Tilgung soll kontinuierlich weitergehen. Ende 2019 würde sie bei drei Millionen Euro liegen. Pro Kopf der Einwohner sind das 400 Euro.

Von Olaf Krenz

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