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Borna Groitzscher und Pegauer Jugendliche werden am Kindertag erwachsen
Region Borna Groitzscher und Pegauer Jugendliche werden am Kindertag erwachsen
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12:24 02.06.2019
Impressionen von der Jugendweihe in Pegau. Quelle: Regio TV Borna
Pegau

Ausgerechnet am Kindertag wurde der „Schlussstrich“ unter die Kindheit von 153 Schülern aus Pegau, Groitzsch und Elstertrebnitz gezogen. Sie feierten am Sonnabend ihre Jugendweihe und begannen damit einen neuen Lebensabschnitt. „Wenn man seine Kinder so sieht, ist es schon erschreckend, wie schnell sie groß geworden sind“, sagte Christiane Rückert, deren Tochter Livia in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen wurde.

Drei Durchgänge – organisiert vom Schulförderverein Pegau – gab es am Sonnabend im Volkshaus. Den großen Tag feierten nicht nur die Achtklässler der Oberschulen Pegau und Groitzsch, sondern auch die des Gymnasiums Groitzsch und der Förderschule Elstertrebnitz. „Wir stellen die Jugendweihe seit 13 Jahren auf die Beine“, sagte Vereinsvorsitzende Jana Schad. Und das sei so erfolgreich, dass sich auch die Schüler des freien Gymnasiums aus Zwenkau für das nächste Jahr angemeldet hätten.

Stolze Gesichter auf der Pegauer Volkshaus-Bühne. Quelle: Regio TV Borna

Die 14-jährige Livia war sichtlich aufgeregt. Mit ihren Freundinnen wurden kurz vor Beginn der Feierstunde die letzten Haarsträhnen zurechtgerückt, der letzte Zipfel vom Kleid glatt gestrichen. Und dann ging es für alle Jugendweihlinge zum Lied „Ich wollte nie erwachsen sein“ von Peter Maffay, gesungen von der Zwenkauer Band ME’Six, in den Saal des Volkshauses. Die Aufregung war aber nicht nur bei den Jugendlichen und deren Familien groß, sondern auch bei den Lehrern.

Aufregung bei Schülern, Eltern und Lehrern

So hatten die beiden Klassenleiterinnen Elke Wahl und Mandy Pietsch vom Groitzscher Gymnasium ihre Schützlinge an diesem wichtigen Tag begleitet. „Wir kennen unsere Schüler seit der fünften Klasse. Und es ist beeindruckend, wie sie sich bis heute entwickelt haben“, sagte Wahl. Allerdings, ergänzte Pietsch, sei die Jugendweihe an sich kein Umbruch. Vielmehr sei das Erwachsenwerden ein schleichender Prozess.

Impressionen von der Jugendweihe in Pegau. Quelle: Regio TV Borna

Für die feierliche Rede hatte der Schulförderverein zum wiederholten Male den Pegauer Stadtrat Andreas Heimann gewinnen können. Und der traf mit seinen Worten den Nerv der Schüler. „Eure Eltern hielten euch die Hand, als Ihr die ersten Schritte gemacht habt, sie litten mit, als Eure ersten Zähne kamen. Sie sind immer für Euch dagewesen“, machte er deutlich. Und bat die Jugendlichen, zu ihren Eltern zu gehen und ihnen eine Partnerschaft für die Zukunft anzubieten.

Festredner Heimann trifft den Nerv der Gäste

Und noch etwas gab er den schick angezogenen jungen Frauen und jungen Herren auf den Weg: „Die Jugend war zu keiner Zeit so, wie sie sich die Erwachsenen vorgestellt haben. „Ihr müsst nicht kompromisslos auf Eure Eltern hören, Ihr sollt eigene Erfahrungen machen.“ Aber manchmal seien die Erfahrungen der Eltern doch nützlich.

Die Zwenkauer Band ME’Six begleitete die Jugendweihen in Pegau. Quelle: Regio TV Borna

Von Julia Tonne

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