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Borna Grundschule Kitzscher für zwei Jahre eine Baustelle
Region Borna Grundschule Kitzscher für zwei Jahre eine Baustelle
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11:47 08.07.2019
In der Grundschule Kitzscher haben die Sanierungsarbeiten begonnen. Schulleiterin Carola Kuhn steht inmitten der Baustelle. Quelle: André Neumann
Kitzscher

Die Stadt Kitzscher kommt in diesem Jahr aus dem Bauen nicht heraus. Nachdem an der Oberschule seit Anfang Mai die Bauleute zugange sind, um dass Gebäude komplett energetisch zu sanieren, haben die arbeiten auch an der Grundschule schon vor den Sommerferien begonnen.

Hier wird eine Innensanierung durchgeführt, der Schwerpunkt liegt auf der Heizung und darauf, Vorschriften des Brandschutzes in dem Gebäude in der Robert-Koch-Straße zu erfüllen. Außerdem muss noch eine der drei Toiletten im Schulhaus saniert werden.

Der Stadtrat hatte auf seiner jüngsten Sitzung Aufträge im Wert von zusammen rund 425.000 Euro vergeben. Den Löwenanteil macht dabei die Erneuerung der Heizung aus.

Arbeiten haben schon vor den Sommerferien begonnen

Seit ein paar Wochen werden in ersten Teilen des Schulhauses die alten Heizkörper herausgerissen. Damit das während des Unterrichts passieren kann, mussten vier der acht Klassen ihre Klassenräume bereits verlassen. Sie nutzten zuletzt Horträume und die Aula für den Unterricht. Die Nischen, in denen die Heizkörper hingen, werden zugemauert.

Schulleiterin Carola Kuhn schaut zwar manchmal etwas genervt durch die Flure, die zur Baustelle geworden sind, lobt aber die Bauleute: „Die Arbeiter sind sehr rücksichtsvoll, die machten die lauten Arbeiten erst am Nachmittag.“

Heizung wird auf energiesparenden Gas-Kessel umgestellt

In den Sommerferien geht es nun weiter. Es werden die restlichen der alten gusseisernen Heizungskörper ausgebaut, die noch aus der DDR stammen – aus den 50er-Jahren. Nicht ganz so alt, aber ebenfalls verschlissen ist der Gas-Heizkessel, der Anfang der 1990er-Jahre eingebaut worden war.

Ersetzt werden soll der laut Bürgermeister Maik Schramm (Freie Wähler) durch einen modernen, energiesparenden Brennwertkessel, der auch wieder mit Gas betrieben wird.

Alles, was mit der Heizung zu tun hat, soll in diesem Jahr erledigt werden. Dass nicht alles in sechs Ferienwochen zu schaffen ist, ist allen klar. Schramm geht aber davon aus, dass die lärmintensiven Arbeiten bis Schuljahresbeginn abgeschlossen sein werden. Alles was danach kommt, hofft er, sollte auch während der Schulzeit möglich sein.

Arbeiten werden insgesamt etwa zwei Jahre dauern

Schulleiterin Kuhn rechnet damit, dass sich Schule und Hort auch nach den Ferien noch Räume teilen werden müssen. Sie hofft auf jeden Fall, dass die neue Heizung bis zum Beginn der kühleren Jahreszeit einsatzbereit sein wird.

Insgesamt ist die Sanierung der Grundschule vorläufig auf zwei Jahre ausgelegt. Dazu gehören dann auch noch die Erneuerung der Umkleide- und Sanitärräume, die zur Sporthalle gehören, und mehrere Umbauten aus brandschutztechnischen Gründen. Dahinter verbirgt sich unter anderem die Forderung, dass Gänge frei von Brandlasten und störenden Einbauten sein müssen.

Diese Garderoben-Nischen müssen aus Brandschutzgründen entfernt werden. Quelle: André Neumann

Deswegen müssen Schuhregale und hölzerne Einbauten aus den Fluren entfernt werden. Darunter die für die Schule typischen Garderobennischen mit hölzernen Lattentüren davor. In dem Zusammenhang wurde die frühere Hausmeisterwohnung, die zuletzt der Karnevalsverein nutzte, frei geräumt, hier sollen unter anderem die Schuhregale und Garderoben Platz finden.

Schule wird mit Amok-System für sichere Kommunikation ausgerüstet

Die Klassenräume werden neue Innentüren erhalten und neue Decken, sagt Schramm, außerdem sei der Einbau eines Amok-Systems vorgesehen, welches in einem Krisenfall für sichere Kommunikation sorgt.

Außen, sagt Schramm, sei das Schulgebäude weitgehend in Ordnung, auch das Dach sei dicht, da gebe es derzeit keinen Sanierungsbedarf. Nachgedacht werde über eine Gestaltung der Fassade, das hänge aber davon ab, ob die Stadt dafür Fördermittel bekommt, sagt der Bürgermeister.

Fördermittelzusage für Fenster-Verschattung an Südseite steht noch aus

Dringlicher sei eine Verschattung für die Fenster auf der Südseite durch Außenjalousien. Das soll möglichst noch im Zusammenhang mit der Innensanierung erledigt werden. Hier warte die Stadt noch auf eine Fördermittelzusage.

Von André Neumann

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