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Borna Hebebühne darf wieder 1,5 Tonnen stemmen
Region Borna Hebebühne darf wieder 1,5 Tonnen stemmen
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18:48 20.09.2018
Das Kulturhaus in Böhlen hat nun eine neue Hebebühne. Quelle: privat
Böhlen

Ein wenig Geduld ist bei Fans von Musik, Theater und Comedy noch gefragt. Denn der Bühnenboden im Großen Saal des Kulturhauses Böhlen darf nach umfangreicher Sanierung und Überarbeitung noch immer nicht betreten werden. Doch die Wartezeit bis zur ersten Veranstaltung wird dieser Tage mit anderen notwendigen Arbeiten überbrückt.

Neue Hebebühne ist eingebaut

Unter anderem mit dem Einbau der neuen Hebebühne. Diese war dermaßen marode, dass die Plattform gänzlich ausgetauscht werden musste. Der Stempel hingegen, also das Fahrgestell, das die Plattform nach oben und unten fährt, konnte wegen seines guten Zustands erhalten bleiben und wurde lediglich vom Rost befreit.

Bürgermeister Dietmar Berndt und Christiane Fuhrmann testen die neue Hebebühne. Quelle: privat

Mittlerweile ist die neue Plattform vom Kran an Ort und Stelle gehievt und montiert worden. Der riesige Vorteil der Teilerneuerung und Sanierung: „Die bisher durch den TÜV aufgrund des Zustandes reduzierte Traglast von 500 Kilogramm konnte wieder auf 1500 Kilogramm erhöht werden“, sagt Kulturhausgeschäftsführerin Christiane Fuhrmann.

Sanierung war nicht mehr möglich

Für sie, das Team und auch die Stadtverwaltung war die Entscheidung, eine neue Plattform zu bestellen, die einzige Möglichkeit, die gesamte Hebebühne künftig wieder ohne Sicherheitsgefährdungen nutzen zu können. „Eine ursprünglich gedachte Sanierung war ausgeschlossen“, erklärt Fuhrmann. Die Kehrseite der Medaille: Die Kosten allein für das Vorhaben stiegen um 50 Prozent.

Ohne Hebetechnik keine Konzerte

Auch Böhlens Bürgermeister Dietmar Berndt (parteilos) betont, dass die Sanierung zwingend gewesen war. Die Hebebühne sei „existenziell wichtig“ für das Haus und die Veranstaltungen. Ohne die Technik seien unter anderem zahlreiche Konzerte nicht machbar, weil das gesamte Musikequipment dann über eine Treppe in den Großen Saal geschleppt werden müsste. „Undenkbar, dann würde sich kein Veranstalter mehr einmieten.“

Von Julia Tonne

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