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Borna Hunderte Freunde französischer Automarken treffen sich in Borna
Region Borna Hunderte Freunde französischer Automarken treffen sich in Borna
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15:00 14.07.2019
Die Ghostbusters, die Geisterjäger, in Aktion mit einem alten Peugeot. Quelle: René Beuckert
Borna

Das Treffen von Liebhabern französischer Autos der unterschiedlichsten Marken nennt sich French Emotions. Selbst das Alter der Fahrzeuge spielte am Wochenende keine Rolle, und so standen Oldtimer neben den neusten Modellen der französischen Autolandschaft. Organisator Christian Göpner zeigte sich zufrieden mit der Veranstaltung, zählte er doch am Samstagvormittag 300 Automobile. „Auch wenn es mehr werden, lassen wir aus Sicherheitsgründen nur 500 Fahrzeuge auf das Gelände“, betont Göpner. Als er und seine Kollegen vor einigen Jahren mit der Veranstaltung anfingen, beteiligten sich bereits 140 Fahrzeuge daran.

Autotreffen nimmt positive Entwicklung

„Das erste Treffen dieser Art brachte uns zwar etliche Besucher, aber beim genaueren Hinsehen hatten wir zugezahlt. Das große Interesse an Veranstaltungen dieser Art machte uns Mut, weiter zu machen. Aus den Fehlern haben wir gelernt und schauen über die Jahre hinweg auf eine positive Entwicklung“, sagt Christian Göpner.

Bei diesem grasgrünen Renault fehlen nur noch die Blumen. Quelle: René Beuckert

Unter Fans besonders beliebt sind Prämierungen, bei denen etwa das älteste Auto genauso in die Bewertung fällt wie die Gestaltung des Innenraums oder das beste Fahrzeug einer Frau. Am ausgefallensten schien das Fahrzeug von Kevin M. Porten aus dem Saarland, der als Geisterjäger unterwegs war. Der dekorative Aufbau hatte alles, was Ghostbusters so brauchen – bis hin zur Kanone auf dem Dach.

Polizei schießt nur ein Foto

„Auf dem Weg zur Veranstaltung hat uns auf der Autobahn sogar die Polizei gestoppt, die letztlich nur ein Foto von unserem Fahrzeug machte – Geisterjäger sieht man schließlich nicht alle Tage“, lacht Porten. Er habe öfter mal solche Ideen, die er mit seinen Freunden realisiere. Einmal bauten sie das legendäre Taxi aus dem Film „Taxi Taxi“ zusammen, das auf Veranstaltungen dieser Art der Blickfang war.

„Das Gestalten eines Fahrzeuges ist die eine Geschichte. Andererseits kommen wir, um gemeinsam mit anderen in Erfahrungsaustausch zu treten oder einfach nur miteinander ins Gespräch zu kommen, wozu sich so ein Wochenende anbietet“, stellt Porten fest. Originelle Fahrzeuge gab es viele zu entdecken. Sah das eine aus wie die gescheckte Kuh persönlich, war ein anderes mit einer grünen Kunst-Rasenfläche überzogen.

Miniauto Marke Eigenbau

Aus der Art geschlagen schien der fahrbare Untersatz von Daniela Loga aus Lützen. Er stand neben einem Renault Clio und drohte wegen seiner Winzigkeit fast übersehen zu werden. „Den habe ich selber gebaut. Andere stellen ein Bobby-Car neben ihre Autos, und ich gestalte mein eigenes aus Plexiglas gebautes Miniauto“, sagt Daniela Loga.

Kleines Auto - große Wirkung. Quelle: René Beuckert

Doch es ist nicht nur die Miniausführung Marke Eigenbau – auch der ausgewachsene Clio daneben fällt durch seine etwas andere Lackierung auf. „Wir haben den Versuch gewagt, ein Auto nur mit Sprühflaschen zu lackieren, was uns auch gelungen ist“, hebt Mike Loga hervor. Wie die Gleichgesinnten sagt auch er, dass ihm die Gesellschaft der Autonarren wichtig sei.

Solche Treffen brächten die Leute der unterschiedlichsten französischen Fahrzeuge zusammen. „Wir sind eine Gemeinschaft, die sich für Automobile französischer Marken begeistert“, betont Daniela Loga. Neben eher vertrauten Modellen stachen aber auch jene wie Peugeot Road, Renault-Highway, FE Boulevard und Citroen Street hervor.

Von René Beuckert

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