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Borna Im Archiv des Leipziger Symphonieorchesters lagern 20 000 Partituren
Region Borna Im Archiv des Leipziger Symphonieorchesters lagern 20 000 Partituren
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14:47 10.08.2018
Orchestermanager Hans-Ulrich Zschoch im Notenarchiv des Leipziger Symphonieorchesters. Hier lagern etwa 20 000 Partituren. Quelle: Nikos Natsidis
Böhlen

Es ist ein Schatz, der da in einem der oberen Stockwerke des Böhlener Kulturhauses lagert. Es sind Noten. Allerdings keine Banknoten, sondern die Partituren des Leipziger Symphonieorchesters (LSO). „Vielleicht 20 000“, sagt LSO-Manager Hans-Ulrich Zschoch. Das Notenarchiv ist sozusagen die materielle Basis für die diversen Konzerte, seit Jahrzehnten schon. Allerdings reicht die umfangreiche Sammlung keineswegs für sämtliche Konzertprogramme.

Manche Partituren sind nicht käuflich

Zwar lassen sich weite Teile des gängigen klassischen Repertoires mit den Archivbeständen abdecken; es gibt aber genügend Musikstücke, bei denen die Programmplaner Geld in die Hand nehmen müssen. Etwa dann, wenn „Peter und der Wolf“ auf dem Programmzettel steht. Das wohl bekannteste Werk des sowjetisch-russischen Komponisten Sergej Prokowjew kann gar nicht käuflich erworben werden. „Das können wir nur ausleihen“, sagt LSO-Manager Zschoch. Zu durchaus nennenswerten Preisen.

Noten für Konzert kosten das LSO zwischen 350 und 1000 Euro

Das gilt auch für Komponisten wie Leonard Bernstein und Aaron Copland. Beide werden im Rahmen des letzten Anrechtskonzert der neuen Saison im Juni 2019 gespielt, das unter dem Motto „America first“ steht. Bei der Programmgestaltung spielen deshalb neben künstlerischen Aspekten durchaus auch ökonomische Gesichtspunkte eine Rolle. Zschoch: „Wenn die Arie einer italienischen Oper 250 Euro kostet, überlegen wir uns das schon.“

Das erklärt auch, dass ein durchschnittliches LSO-Konzert schon mal 350 oder auch 1000 Euro kosten kann. Das Konzert mit Werken von Copland und Bernstein dürfte finanziell sogar noch stärker ins Kontor schlagen; ganz abgesehen davon, dass sich die Preise noch erhöhen, wenn es Tonaufnahmen von der Veranstaltung gibt.

Albert Hammond am 25. August, 20:00 Uhr in Borna

ER ist eine Legende. Wer seinen Namen nicht kennen sollte, wird ihn an seiner Musik erkennen. Stars wie Whitney Houston („One Moment In Time”), Tina Turner („I Don’t Wanna Lose You”), The Hollies („The Air That I Breathe”), Diana Ross („When You Tell Me That You Love Me“) oder Joe Cocker („Don´t You Love Me Anymore“) haben sie berühmt gemacht. Die Konzerte mit Albert Hammond und dem Leipziger Symphonieorchester, unter anderem in Berlin, Dublin und London, waren immer ein grandioses Erlebnis. Wir konnten erleben, wie tausende Menschen seine Musik feierten und wie aus einem Konzert mit Ihm eine Party wurde. Und gibt es wieder eine Möglichkeit, Albert Hammond live zu erleben: am 25. August 2018, 20 Uhr, open air in der Event-Arena „Volksplatz Borna“. Herzliche Einladung dazu!!! Eine Veranstaltung der Stadt Borna in Kooperation des "Förderverein des Leipziger Symponieorchesters" e.V. Borna Vorverkauf: Kügler „Buch & Kunst“, Mühlgasse 5, Borna, Tel. 03433 201799 Stadt- und Touristinformation, Markt 2, Borna, Tel. 03433 873 195 Orchesterbüro Tel. 034206 54080, sowie unter www.ADticket.de Nähere Infos unter: http://www.lso.de/konzerte/

Gepostet von Leipziger Symphonieorchester am Freitag, 15. Juni 2018

Immerhin: Klassik, die aus Verschleißgründen regelmäßig nachgekauft werden muss (Zschoch: „Wenn die Moldau 20-mal gespielt worden ist, muss sie ersetzt werden.“), lässt sich zum großen Teil kaufen. Oder das LSO setzt auf freundschaftliche Beziehungen zu anderen Häusern, etwa zum Theater Altenburg/Gera.

Notenwerke werden zwei Wochen vor Konzert ausgegeben

In der Regel gibt LSO-Notenwart Falk Loose die Noten zwei Wochen vor dem jeweiligen Konzert aus. „Damit sich die Musiker vorbereiten können“, sagt Hans-Ulrich Zschoch. Schließlich sind die Orchesterproben nicht zum Einstudieren gedacht. Dann geht es vielmehr darum, dass der Dirigent seine Ideen umsetzen kann.

Von Nikos Natsidis

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