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Borna In Espenhain tuckern am 1. Mai die Motoren der Oldtimer
Region Borna In Espenhain tuckern am 1. Mai die Motoren der Oldtimer
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17:20 01.05.2019
Das Oldtimertreffen am 1. Mai in Espenhain Quelle: René Beuckert
Rötha/Espenhain

In Espenhain ist seit vielen Jahren das Maifest mit dem Oldtimertreffen verbunden. Auch an diesem 1. Mai war das nicht anders. Ein Oldtimerfahrzeug reihte sich ans andere und fast schien es, als würde die Fahrzeugkolonne der altehrwürdigen Vehikel vor der Zufahrt zum Stadion nicht abreißen.

Ein 91 Jahre alter Dixi DA1. Reinhard Pohl (li.) vom Kohrener Verein im Gespräch mit dem Oldtimerfreund Lutz Schmidt. Quelle: E-Mail-LVD

Reinhard Pohl vom Kohrener Verein, der zum Maifest die Oldtimerschau in Szene setzte, freute sich über den regen Zustrom. „Wir haben hier nie unter 300 Oldtimerfahrzeuge gezählt, im Gegenteil, eher werden es immer mehr“, hob Pohl das Ereignis hervor. Weiter erzählte er, dass die meisten Fahrzeuge aus Sachsen stammen, aber genauso aus Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Für viele Oldtimerfreunde bedeutet Espenhain zum 1. Mai einen festen Termin im Kalender. „Es ist großartig, wenn sich so viele Leute dafür begeistern die alten Fahrzeuge zu erhalten. Manchem wurde nach erfolgreicher Restauration sogar neues Leben eingehaucht“, stellte er fest.

Zweitaktgespräche am Trabantoldtimer Quelle: René Beuckert

Lutz Schmidt war mit seinem 91 Jahre alten Oldtimer der Marke Dixi DA1 vertreten, der vor dem Aufbau in einem bedauerlichen Zustand war. „Ich habe Jahre gebraucht, aus dem Autowrack ein ansehnliches Vehikel zu fabrizieren. Das Spezielle daran ist, der Oldtimer besteht aus drei Materialien, wie Holz, Eisenmetall und Aluminium, die mit einander verbunden sind. Doch die Mühe hat sich gelohnt“, sagte Schmidt. Immerhin bringt es der Veteran der Landstraße noch auf über 70 Stundenkilometer.

Mit dem Hühnerschreck zur Arbeit

Dieter Berg und Manfred Graichen lassen kein Jahr aus, um bei der Oldtimerschau mit dabei zu sein. Ich habe früher eine Jawa gefahren, die mich stets zuverlässig ans Ziel gebracht hat. Damals fuhr ich damit auf Arbeit. Erst Jahre später habe ich mir einen Wartburg zugelegt. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich einem der Fahrzeuge aus meiner Zeit begegne“, bemerkte Graichen. Auch für Dieter Berg ist der Anblick der Oldtimerfahrzeuge mit Erinnerungen verbunden. Bevor ich mir ein Moped kaufte, das ich heute noch besitze, bin ich mit dem „Hühnerschreck“ zur Arbeitsstelle gefahren. Das Fahrrad lief mit dem Hilfsmotor immerhin 40 Stundenkilometer. Doch ausfahren konnte man die auf der Holperstraße kaum, dann gingen nämlich die Speichen zu Bruch“, erzählt Berg.

Die Schau der Veteranenfahrzeuge zog viele begeisterte Besucher an. Quelle: René Beuckert

Für Andreas Hennig vom Verein ist das Oldtimerfahrzeug der Marke F9 ein fester Bestandteil im Leben geworden. In etlichen Stunden habe er die Karosse neu aufgebaut. Was für ihn aber wichtig ist, die Familie hält zusammen und nimmt Anteil an seinem Enthusiasmus. „Meine Frau begleitet mich auf Ausfahrten und meine Tochter möchte sich ebenfalls einen Oldtimertrabant zulegen“, betonte er. Und auch wenn das Maifest in Espenhain von der Oldtimerschau geprägt wird, luden zahlreiche andere Veranstaltungen die von Tanzdarbietungen und Musikaufführungen reichten, zum Dableiben ein.

Von René Beuckert

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