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Borna Keine schnelle Lösung in Lobstädt in Sicht
Region Borna Keine schnelle Lösung in Lobstädt in Sicht
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09:09 01.03.2019
Das illegale Abfalllager in Lobstädt war jetzt Gegenstand einer Beratung des Ortschaftsrates mit zwei Landtagsabgeordneten. Quelle: André Neumann
Neukieritzsch/Lobstädt

Auch nach einer Besprechung des Ortschaftsrates Lobstädt mit zwei Landtagsabgeordneten von Bündnis 90/Die Grünen wird es wohl keine schnelle Lösung geben, mit der der Neukieritzscher Ortsteil das illegale Abfalllager auf dem Gelände der ehemaligen Ziegelei in der Glück-Auf-Straße los wird.

Beteiligte wollen in Kontakt bleiben

„Wir haben Möglichkeiten der Entsorgung und Beräumung besprochen“, sagte der Lobstädter Ortsvorsteher Claus Meiner nach einer nichtöffentlichen Ortschaftsratssitzung. An der hatten die beiden Landtagsabgeordneten Volkmar Zschocke und Gerd Lippold teilgenommen, außerdem Bürgermeister Thomas Hellriegel (CDU) sowie Vertreter der Lobstädter Bürgerinitiative Verkehrslärm, die sich auch dieses Themas angenommen hat.

Über konkrete Absprachen sagte Meiner nichts, die Beteiligten wollten aber in Kontakt bleiben. Man müsse, so Meiner, eine behördliche Lösung ins Auge fassen, zugleich aber auch mit Familie Erfkamp in Kontakt bleiben. Der in Lobstädt lebenden Familie gehören die Grundstücke.

Landratsamt: Es besteht keine akute Gefahr

Die Abfälle lagern auf dem Gelände seit über anderthalb Jahrzehnten, 2011 hatte es gebrannt. Die Unternehmen, die auf dem Areal mit den Abfällen zu tun hatten, sind insolvent. Das Landratsamt als zuständige Behörde beschränkt sich auf Überwachungen, sieht aber keinen weiter gehenden Handlungsbedarf, weil von dem Gelände keine akute Gefahr ausgehen.

Von André Neumann

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