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Borna Kulturhaus derzeit ohne Veranstaltungen
Region Borna Kulturhaus derzeit ohne Veranstaltungen
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11:51 04.09.2018
250 Quadratmeter Bühnenboden sind überarbeitet worden, dürfen aber vier Wochen nicht betreten werden. Quelle: Julia Tonne
Böhlen

Im Kulturhaus Böhlen geht es dieser Wochen ungewöhnlich ruhig zu. Veranstaltungen beschränken sich auf Ausstellungen im Foyer, der Große Saal bleibt derzeit leer. Denn hier ist der Bühnenboden komplett überarbeitet und saniert worden, nun darf er vier Wochen nicht betreten werden. Die Wartezeit überbrückt das Team um Geschäftsführerin Christiane Fuhrmann mit den Planungen für die nächsten Vorhaben. Wie berichtet, bedarf die Hebebühne am Seiteneingang des Hauses einer dringenden Instandsetzung, zudem sollen weitere Technik und Podeste angeschafft werden.

Christiane Fuhrmann leitet das Kulturhaus in Böhlen. Quelle: Julia Tonne

50 000 Euro Fördermittel hatten im Mai dieses Jahres der Leipziger Kulturraum, das Sächsische Ministerium für Wissenschaft und Kunst sowie die Stadt Böhlen zugesagt, allerdings musste die Summe noch einmal aufgestockt werden. So steuert die Stadt statt 5000 Euro nun 12 000 Euro bei, auch von den zwei anderen Fördermittelgebern gibt es etwas mehr Geld. Der Grund: Die Hebebühne ist in einem derart schlechten Zustand, dass es mit dem Abstrahlen des Rostes und der Neuverzinkung an der Plattform nicht getan ist. Vielmehr muss diese komplett ausgetauscht werden.

Plattform der Hebebühne muss erneuert werden

„Seit den ersten Begehungen und der Auftragsvergabe ist schon wieder einige Zeit vergangen, die der Hebebühne noch zusätzlich zugesetzt hat“, sagt Fuhrmann. Deshalb sei eine Teilerneuerung ins Spiel gekommen. Während der Stempel, also das Fahrgestell, das die Plattform nach oben und unten fährt, wegen seines guten Zustands erhalten bleiben kann, muss die Plattform inklusive des Geländers vollständig erneuert werden.

Ende des Monats soll alles fertig sein

„Allein bei dem Vorhaben gibt es eine Kostensteigerung um 50 Prozent“, macht die Kulturhausleiterin deutlich. Eine Fachfirma in Grimma sei derzeit dabei, den Boden der Hebebühne zu bauen, Ende September solle dann alles fertig sein. „Sie muss bis dahin auch fertig sein“, betont Fuhrmann, denn am 6. Oktober sei das Deutsche Musikfernsehen mit der Großen Schlagerparade zu Gast im Kulturhaus. Und die Technik könne schlicht nicht in den Großen Saal getragen werden.

Keine Überraschungen beim Bühnenboden

Bei den Arbeiten am Bühnenboden hingegen blieb alles so, wie es kalkuliert worden ist. „Da gab es keine Überraschungen.“ Einzelne Planken mussten ausgetauscht werden, bei anderen wurden lediglich Kerben ausgebessert. Anschließend erhielten 250 Quadratmeter eine Versiegelung durch Lasieren und Ölen.

Bis Ende des Jahres, so Fuhrmann, muss im Kulturhaus noch anderweitig aufgerüstet werden. Dringend benötigt werden unter anderem Funkmikrofone, LED-Scheinwerfer, Monitorboxen, ein Ton- und Lichtmischpult für den Kleinen Saal. Denn angedacht sind mehr eigene Veranstaltungen wie Kabarett, Lesungen und Schülertheater. Um diese auch im Kulturpark anbieten zu können, sollen zudem Podeste angeschafft werden.

Derzeit keine Veranstaltungen

Die Bauarbeiten machen in diesen Wochen dem regulären Veranstaltungsbetrieb einen Strich durch die Rechnung. „Allerdings bleibt uns gar nicht anderes übrig, als uns nach den Zeiten der Firmen zu richten“, erklärt Fuhrmann. Sieben Wochen fallen damit weg, in denen sich sonst Künstler und Orchester die Klinke in die Hand geben – und damit auch Zuschauer ins Haus strömen. Dennoch: die Sanierung und Instandsetzung seien dringend notwendig gewesen. Wäre die Hebebühne nicht teilerneuert worden, wäre sie spätestens im nächsten Jahr vom TÜV nicht mehr abgenommen worden.

Von Julia Tonne

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