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Borna LVZ Post testet in Borna zwei Wochen Elektrovans
Region Borna LVZ Post testet in Borna zwei Wochen Elektrovans
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05:24 22.08.2018
Daniel Jacob von der Deutschlandvertretung von VXT neben dem Elektrovan, den die LVZ-Post getestet hat. Quelle: Sophie Aschenbrenner
Borna

Zwei Wochen lang hat die LVZ Post in Borna Elektrovans der Firma VXT getestet. Zusteller Haik Neumann ist sehr zufrieden. „Die Vans sind sehr leise, das ist wirklich toll“, sagt er. Gerade wenn man wie er auch nachts um drei Uhr in Wohnsiedlungen ausliefert, ist das ein großer Vorteil. „Ein anderes Auto hört man. Den Elektrovan nicht. Das haben mir auch Bewohner gesagt.“ Auch bequem seien die Vans. Der einzige Nachteil: Die Scheibe lässt sich nicht komplett herunterkurbeln, statt Klimaanlage gibt es nur eine Lüftung. „Das kann schon sehr warm werden“, sagt Neumann.

Zusteller in engen Straßen unterwegs

Die Vans von VXT fallen allein schon wegen ihrer Größe auf, sie sind gebaut wie ein klassischer Van, aber viel kleiner. „Sieht der süß aus“, das höre er öfter mal, sagt Daniel Jacob von der Deutschlandvertretung von VXT, die in Borna sitzt. Die Größe war für Neumann vor allem ein großer Vorteil, denn die Vans sind wendig und der Zusteller konnte in allen Höfen und Ausfahrten gut wenden. „Mir hat es wirklich Spaß gemacht in den zwei Wochen“, zieht er Bilanz.

VXT richtet sich vor allem an Firmen wie Lieferdienste oder auch Handwerkerfirmen. „Besonders viele Anfragen kommen derzeit aus Hamburg und aus Stuttgart, was sicherlich mit dem Dieselfahrverbot zusammenhängt“, so Jacob. Bornas Oberbürgermeisterin Simone Luedtke und Mitarbeiter der Stadtwerke seien auch schon Probe gefahren.

Positives Feedback nach Probelauf

Die Vans sind so konzipiert, dass der Nutzer sie auch an der normalen Steckdose aufladen kann, was zwar länger dauert, aber dafür fast überall möglich ist. Neumann hatte mit dem Akku nie Probleme. Nach sechs Stunden Ladezeit fährt der Van 90 Kilometer. Für sein Einsatzgebiet hat das gereicht. „Wenn ein Zusteller allerdings bis nach Böhlen oder weiter fahren muss, könnte es eng werden“, sagt er.

LVZ-Logistik an sauberer Technik interessiert

Die zwei Wochen waren nun erst einmal ein Probelauf. „Der Test ist noch nicht abgeschlossen. Da wir eine größere Menge an Tracks benötigen, werden wir den Test im September noch weiterführen. Erst nach der Auswertung der Trackingdaten und dem Auswertungsgespräch mit dem Zusteller können wir sicher sagen, ob das Fahrzeug unseren Zustellern die Arbeit erleichtert oder beschleunigt“, sagt Markéta Kourimská von der LVZ-Logistik. Die LVZ Logistik lege einen hohen Wert auf emissionsfreie Zustellung, dennoch müsse auch Wirtschaftlichkeit und Umsetzbarkeit der Art der Zustellung betrachtet werden. Grundsätzlich sei es nicht ausgeschlossen, einen oder mehrere der E-Vans zu erwerben.

Von Sophie Aschenbrenner

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