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Borna Landkreis Leipzig: 419 Kandidaten wollen in Kreistag
Region Borna Landkreis Leipzig: 419 Kandidaten wollen in Kreistag
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12:05 01.04.2019
Bei der Kreistagswahl am 26. Mai gehen 419 Kandidaten an den Start. Quelle: Simone Prenzel
Landkreis Leipzig/Borna

Die Vorbereitungen für die Kreistagswahl gehen in die heiße Phase: Beim Urnengang am 26. Mai werden 419 Kandidaten von sieben Parteien und Wählervereinigungen antreten. Der Kreiswahlausschuss unter Vorsitz von Gerald Lehne prüfte dazu am Donnerstagabend bei einer Zusammenkunft im Bornaer Landratsamt alle eingereichten Vorschläge.

Kandidatin der AfD gestrichen

Eine Kandidatin – Nancy Aßmann – wurde gestrichen. Die Bewerberin, die auf der Liste der AfD im Wahlkreis 10 stand – wird nicht auf dem Stimmzettel erscheinen. Bis zum Ablauf der gesetzlich vorgeschriebenen Frist seien die Unterlagen trotz mehrmaliger Aufforderung nicht komplett eingereicht worden, erklärte Gerold Müller vom Kreiswahlbüro. Für zwei weitere AfD-Bewerber seien fehlende Dokumente noch fristgerecht eingetroffen.

Bei der Wahl vor fünf Jahren waren noch 387 Bewerber an den Start gegangen. Damit hat sich die Zahl in diesem Jahr gegenüber 2014 leicht erhöht. Der Kreistag wiederum wird kleiner: Auf Grund der rückläufigen Einwohnerzahl sind im Parlament statt bisher 92 nur noch 86 Mandate zu vergeben.

NPD verzichtet auf Wiedereinzug in den Kreistag

Bis auf die NPD streben alle Parteien und Gruppierungen, die schon 2014 Listen aufstellten, den Wiedereinzug an. Mit 78 Vertretern schickt die Unabhängige Wählervereinigung (UWV) die meisten Bewerber ins Rennen. Die SPD geht mit 72 Kandidaten an den Start, dicht gefolgt von CDU (68) und Linken (67). Die Alternative für Deutschland (AfD) bietet 61 Leute auf. Die Freien Demokraten nominierten 50 Vertreter. Die zahlenmäßig kleinste Mannschaft stellen Bündnis 90/Die Grünen mit 23 Leuten. Lücken werden von keinem gelassen. Alle sieben Parteien und Gruppierungen haben in allen zehn Wahlkreisen Vertreter am Start.

In welcher Reihenfolge die politischen Konkurrenten auf dem Stimmzettel erscheinen, richtet sich nach den Ergebnissen der Kreistagswahl vor fünf Jahren. Damals schnitt die CDU am besten ab (35 Prozent, 34 Sitze), gefolgt von Linken (19,2, 18 Mandate) und SPD (16,2, 15 Sitze). Die UWV konnte 15,1 Prozent und 14 Sitze für sich verbuchen. Einstellige Ergebnisse notierten die Statistiker für FDP (4,8 Prozent, vier Sitze), Bündnis 90/Grüne (3,1, zwei Sitze ), NPD (3,9 Prozent, drei Mandate) und AfD (2,7 Prozent, zwei Sitze). Zwischenzeitlich änderte sich die Sitzverteilung auf Grund von personellen Wechseln oder Austritten der jeweiligen Mandatsträger aus ihren Parteien.

Von Simone Prenzel

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