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Borna Leitung der Ortswehr Werben wiedergewählt
Region Borna Leitung der Ortswehr Werben wiedergewählt
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06:51 16.03.2019
Werbens Ortswehrleiter Wilfried Lange (2. v. l.) und sein Stellvertreter Mike Jagemann (2. v. r.) werden von Bürgermeister Frank Rösel (r.) und Stadtwehrleiter Marco Becher zur Wiederwahl beglückwünscht. Quelle: Ronny Wiesner
Pegau/Werben

Ohne Gegenstimme haben die Werbener Feuerwehrleute ihr Führungsduo im Amt bestätigt. Bei der Jahreshauptversammlung der Ortswehr im Gasthof „Grüne Eiche“ votierten alle 16 Wahlberechtigten für Ortswehrleiter Wilfried Lange sowie seinen Stellvertreter Mike Jagemann. Damit treten beide, wenn sie der Pegauer Stadtrat in ihre Funktionen bestellt, eine weitere fünfjährige Amtszeit an. Für die sechs Plätze im Ortsfeuerwehrausschuss bewarben sich neun Kandidaten. Gewählt wurden Lars Bartsch (16 Stimmen), Jens Rudolph (15), Ronny Schirrmann (14), Uwe Gröschel (14), Danilo Lange (14) und Mike Jagemann (10). Sowohl Bürgermeister Frank Rösel (parteilos) als auch Stadtwehrleiter Marco Becher gratulierten allen.

Pegaus Bürgermeister Frank Rösel (r.) und der neue Werbener Ortsfeuerwehrausschuss mit Jens Rudolph (v. l.), Mike Jagemann, Danilo Lange, Ronny Schirrmann, Lars Bartsch und Uwe Gröschel. Quelle: Ronny Wiesner

Werben hat 20 Aktive in Einsatzabteilung

Während der Auszählung der Stimmzettel blickte Wilfried Lange auf das vergangene Jahr zurück und schätzte die Situation der Werbener Wehr ein. Von den 28 Mitgliedern gehören 20 zur Einsatzabteilung, darunter zwei Frauen, sowie acht zur Alters- und Ehrenabteilung, stellte er fest. Die Aktiven teilen sich in zwei gleichgroße Altersgruppen, je zehn zwischen 21 und 40 Jahre und zwischen 41 und 65 Jahre. „Damit ist unser Durchschnittsalter ganz schön hoch, es liegt bei 43,75 Jahre.“ Deshalb müssten dringen junge Leute zur Verstärkung gewonnen werden. „Aber woher nehmen, wenn keine da sind, oder die, die da sind, nicht wollen oder nicht können“, legte er den Finger in die Wunde.

Bei 16 Alarmierungen eine Bergung eines Ertrunkenen

Im Vorjahr gab es 16 Alarmierungen für die Ortswehr. Zu den zwei kleineren Brandeinsätzen, zwei Sturmschäden und der Bergung eines Ertrunkenen aus dem Werbener See kamen elf überörtliche Einsätze. Dafür wurden gut 122 Stunden geleistet. Mit den anderen Ortswehren nahmen die Werbener an zwei gemeinsame Übungen teil, und am Jahresende fand die Schlussübung mit einem theoretischen Wissenstest statt.

Ausbildung mit knapp 60 Prozent Teilnahme

Für die Aus- und Weiterbildung absolvierten die Kameraden 24 Dienste mit 767 Stunden. Die Beteiligung lag durchschnittlich bei knapp 60 Prozent. Es müsse daran gearbeitet werden, dass sich jeder bei Nichterscheinen vorher abmeldet. Es soll aber nicht vergessen werden, dass viele außerhalb der Dienstzeit viele Stunden ihrer Freizeit für Zusatzaufgaben der Feuerwehr opfern, erinnerte Lange.

Zwei Akteure qualifizierten sich auf Kreisebene zum Truppführer, sodass nun zehn Kameraden diesen Nachweis haben. Zudem gibt es zwei Zug- und zwei Gruppenführer sowie je einen Geräte- und Atemschutzgerätewart. Drei Brandschützer dürfen mit „Schere Spreitzer“ umgehen, je neun sind Maschinisten Atemschutzgeräteträger, 17 haben die Sprechfunker-Ausbildung.

Neue Geräte für Ausbildung und Einsatz

Es wurden verschiedene Ausrüstungsgegenstände geplant und beschafft. Die Truppe erhielt neue Geräte für die Ausbildung im Schulungsraum, aber auch Einsatzmittel neu beziehungsweise als Ersatz. Am Jahresende wurde die Einsatztechnik auf den Winter vorbereitet.

Die Werbener beteiligten sich auch an Feuerwehrwettkämpfen wie beim Lützowfest in Kleinschkorlopp. Vom Wiederauer Spaßwettkampf nahmen sie einen Pokal mit nach Hause. Zu den selbst organisierten Veranstaltungen gehörten das Jahresanfangsessen mit Partnern sowie das traditionelle Osterfeuer. Einige Wochen später wurden die Pfingstmaien geschlagen und ausgetragen. Auch einen Tag der offenen Tür und eine Weihnachtsfeier gingen in die Chronik ein.

Familien stärken Feuerwehrleuten den Rücken

Wehrleiter Lange hob hervor, dass die Ortsfeuerwehr 2018 eine ordentliche Arbeit leistet. Eingeschlossen in seinem Lob waren „natürlich unsere Familien, die uns den Rücken freihalten, damit wir die an uns gestellten Aufgaben erfüllen können“. Schließlich betonte er die gute Zusammenarbeit mit den anderen Pegauer Ortswehren sowie der Stadtverwaltung.

Von LVZ

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