Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Borna Mehr Eigenheime für Kleinschkorlopp
Region Borna Mehr Eigenheime für Kleinschkorlopp
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:00 22.06.2018
Im Pegauer Ortsteil Kleinschkorlopp können demnächst weitere Eigenheime gebaut werden. Quelle: Jens Paul Taubert
Anzeige
Pegau/Kleinschkorlopp

Für die Vergrößerung eines weiteren Pegauer Ortsteils schafft die Stadt jetzt die Voraussetzungen. Nach einer Änderung des BebauungsplansWohnsiedlung Klein­schkorlopp“ soll in Zukunft das Dorf ein wenig in südlicher Richtung wachsen. Wenn alles ohne Probleme läuft, hieß es dazu in der Stadtratssitzung, könnte das Verfahren am Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Veränderungen in den letzten 25 Jahren

Das ursprüngliche Dokument war bereits 1993 erstellt worden, um die Fläche an der südlichen Seite des Kirchweges zu entwickeln. Allerdings änderten sich in den vergangenen 25 Jahren nicht nur gesetzliche Regelungen, sondern auch die Erwartungen und Wünsche der Menschen, sodass nun Anpassungen vorgenommen werden. Statt Häusern mit Mietwohnungen werden Eigenheime favorisiert. Dafür sind mehr Baufelder möglich.

Anzeige

Auf öffentliche Parkplätze in dem Gebiet wird jetzt verzichtet, Stellflächen sind auf den künftigen Privatgrundstücken vorzusehen. Dafür werden die grünordnerischen Festlegungen abgewandelt. Es sollen der Kirchweg aufgeweitet und fünf ordentliche Stichstraßen gebaut werden.

Eigentümer hatte Ländereien vergessen

Es war nicht ganz leicht, den Eigentümer der Flurstücke zu finden, erklärte Bauamtsleiter Gunther Grothe. Zudem hatte der Mann seine „Kleinschkorlopper Ländereien vergessen“. Er konnte dann zum Verkauf an einen Bauträger bewegt werden. Das Unternehmen müsse zunächst eine Trinkwasserleitung verlegen lassen, könne die Mittelstücke des Gebiets aber schon entwickeln.

Ob der Kirchweg in Zukunft durchgängig befahren werden kann, wollte Stadträtin Carola Fritzsche (Freie Wählergemeinschaft Kitzen) wissen. Was Grothe bestätigte. Die Idee einer Einbahnstraße – für eine geringere Breite – sei allerdings verworfen worden, weil ja dann auch noch ein Lkw an einem parkenden Fahrzeug vorbeikommen müsse.

Die kleinen Stichstraßen werden in kommunale Hoheit übernommen, beantwortete er eine weitere Frage von Fritzsche. Wenn die Stadt sie allerdings nicht übernimmt und es dann mindestens vier Mit-Eigentümer geben würde, sei das für Winterdienst, Müllentsorgung und ähnliche Dinge eher schwierig. Zudem liege dort dann der Abwasserkanal drin.

Von Olaf Krenz

Anzeige