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Borna Neue Böhlener Sporthalle soll ab dem Frühjahr gebaut werden
Region Borna Neue Böhlener Sporthalle soll ab dem Frühjahr gebaut werden
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18:00 03.12.2019
Der Entwurf der Sporthalle sieht vor, diese einige Meter im Boden zu versenken. Quelle: Thoma-Architekten
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Böhlen

Noch immer ist Geduld bei Vereinen und Schulen in Böhlen gleichermaßen gefordert. Denn die ersehnte neue Sporthalle existiert bislang nur auf dem Papier. Allerdings nicht mehr lange. Nächstes Jahr, so Böhlens Bürgermeister Dietmar Berndt (parteilos), könne der Spatenstich erfolgen. Und noch in diesem Jahr sollten die Gewerke ausgeschrieben werden.

„Wir sind drauf und dran, dass es losgeht“, betont der Rathauschef. Wenn der Zeitplan so gelinge wie erhofft, könnte die neue Zweifelderhalle auf dem Schulgelände in der Lessingstraße Ende 2021 oder Anfang 2022 stehen. Allerdings hat sich nicht nur die Zeitschiene in den vergangenen Jahren in die Länge gezogen, gestiegen sind auch die Kosten für den Neubau. Lagen erste Berechnungen noch bei rund 3,4 Millionen Euro, ist die Summe mittlerweile auf rund 4,5 Millionen Euro geklettert.

Höhere Kosten erfordern mehr Fördermittel

Bereits im Mai 2015 hatte der Stadtrat – damals noch mit Bürgermeisterin Maria Gangloff – den Beschluss gefasst, die Halle auf dem Gelände in der Lessingstraße zu bauen. Dafür hatten sich im Vorfeld auch die Schulleitungen und Eltern ausgesprochen, mit der Begründung, eine Turnhalle gehöre nun mal zum Schulkomplex. Zwei Jahre später dann kam der erhoffte Fördermittelbescheid. Der damalige sächsische Innenminister Markus Ulbig brachte im Frühjahr 2017 persönlich die Zusage nach Böhlen, dass der Freistaat 1,5 Millionen Euro beisteuern werde.

Innenminister Markus Ulbig (zweiter von rechts) bringt den Fördermittelbescheid über 1,5 Millionen nach Böhlen. Quelle: Julia Tonne

Bei den gestiegenen Kosten aber reichen die bisher zugesagten Fördermittel nicht mehr aus. Weshalb die Stadt bei der Sächsischen Aufbaubank einen Nachtragsantrag gestellt hat. Was hingegen bleibt, ist die längst vorliegende Architektur der Halle. Und die sieht so aus, dass die Sporthalle rund vier Meter im Boden versenkt wird, so dass die oberirdische Bauhöhe nur noch fünf Meter beträgt. Entworfen hatten die Sportstätte Planer vom Büro Thoma-Architekten.

Ist die neue Halle fertig, wird die Mehrzweckhalle abgerissen

Steht die neue Sporthalle dann endlich, fällt die recht marode Mehrzweckhalle in Böhlen der Abrissbirne zum Opfer. Mithilfe von Mitteln der Lausitzer und der Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) soll das Gebäude abgerissen werden.

Mehr Sport ist auch die Devise bei einem Vorhaben an der Grundschule Pfiffikus. Erst kürzlich gab es aus dem Spendentopf „Wir für hier“ von der Dow 4500 Euro für das Projekt Bewegungsparcours. Die Stadt will auf dem Außengelände einen Parcours schaffen, der zum Klettern, Toben und Hangeln einlädt.

Von Julia Tonne

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