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Borna Pegau: Kita „Sonnenschein“ weiht Garten ein
Region Borna Pegau: Kita „Sonnenschein“ weiht Garten ein
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21:00 12.04.2019
Die Kindertagesstätte „Sonnenschein“ hat einen neu gestalteten Gartenbereich. Die Mädchen und Jungen haben die reichlich 400.000 Euro teure Anlage jubelnd in Besitz genommen. Quelle: Olaf Krenz
Pegau

Besonders groß war am Freitagvormittag der Jubel der Mädchen und Jungen in der Pegauer Kindertagesstätte „Sonnenschein“ beim Sturm in den Garten. Konnten sie ihn doch wegen des Umbaus eine lange Zeit nicht nutzen. Wobei sie zuletzt sogar das neu gestaltete Gelände vor Augen hatten. „Jetzt können wir sie aber nicht mehr zurückhalten“, kündigte Leiterin Yvonne Pritz die Freigabe des Außenbereichs an. Was die Steppkes mit ihrem Rennen bestätigten.

Die Pegauer Kindertagesstätte „Sonnenschein“ hat einen neu gestalteten Gartenbereich. Die Mädchen und Jungen haben die reichlich 400 000 Euro teure Anlage jubeln in Besitz genommen.

Zuvor allerdings sagten sie auf die Pritz’sche Vorgabe laut „Dankeschön“ und klatschten in die Hände – für alle, die an dem Projekt mitgewirkt hatten. Die Leiterin erinnerte daran, dass der Elternrat mit einem Brief an Bürgermeister Frank Rösel (parteilos) den Anstoß gegeben hatte.

Außenbereich der Kita in Pegau wurde August bis Dezember 2018 gebaut

Der habe das Geld organisiert. Im Zusammenwirken mit Erzieherinnen und Stadtverwaltung, speziell Bauamtsmitarbeiter Patrick Kalisch, hatte Tina Bergmann von der Arbeitsgruppe Landschaftsarchitekten aus Leipzig die Pläne entwickelt, die dann die Firma Galabau Kupsch aus Nitzschka (Stadt Wurzen) auf rund 3000 Quadratmeter umgesetzt hatte.

Planungsstart war im Dezember 2017 gewesen, erinnerte Bergmann. Der eigentliche Bau war von August bis Dezember 2018 erfolgt. „Aber dann war der Boden noch zu weich für eine Nutzung, und an den Rändern muss sich der Rasen ja jetzt immer noch entwickeln“, sagte sie. „Das bringt der Frühling – wenn er zurückkommt“, meinte sie angesichts der kühlen Temperatur.

Was die Kinder nicht beim Spielen an den vielen neuen Geräten und im Sandkasten störte. Auch zur Freude von Kupsch-Bauleiter André Friedrich, dessen Unternehmen zu etwa 80 Prozent für die öffentliche Hand arbeitet: „Kindergartenkinder sind die dankbarsten Nutzer. Dann kommen noch die Grundschüler. Je älter die Menschen werden, umso weniger Begeisterung zeigen sie.“

Rennend nehmen die Steppkes ihr neues Gartenreich in Besitz. Quelle: Olaf Krenz

Pegau investiert viel in seinen Nachwuchs, sagte Bürgermeister Rösel. Das jedoch sei teuer. „Für die Umgestaltung des Kita-Gartens fließen reichlich 400.000 Euro, wobei die Kommune 80 Prozent Städtebauförderung erhält.“ Es musste aber was gemacht werden, die Holzgeräte waren hinüber.

Kleine Fußballplatz mit Fan-Tribüne in Pegau

Und die alten Schuppen im hinteren Bereich wurden entfernt, so dass die Fläche etwas großer wurde. „Dort haben wir nun einen kleinen Fußballplatz“, sagte Pritz. „Sogar mit Fan-Tribüne“, ergänzte Bergmann. Auch der Krippengarten wurde wesentlich erneuert und aufgewertet.

Ein nächstes Vorhaben für die 50-jährige Tagesstätte „Sonnenschein“ im Eck Ernst-Reinsdorf- Straße/An der Schule hat Leiterin Pritz schon im Sinn. „Wir haben 60 Kinder im Kindergarten und 30 in der Krippe und sind ausgebucht. Aber fast wöchentlich gibt es Anfragen zur Betreuung.

Ein neues Stockwerk wäre schön“, meinte sie mit Blick auf den flachen Gebäudeteil am Eingang. „Da gibt es schon länger Pläne“, entgegnete der Bürgermeister. „Doch erst mal müssen wir die neue Kita ,Regenbogen‘ und den Grundschul-Erweiterung schaffen“, bremste er.

Von Olaf Krenz

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