Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Borna Pegauer Trödelscheune zieht in neues Domizil
Region Borna Pegauer Trödelscheune zieht in neues Domizil
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:00 16.05.2019
Die Drei von der Trödelscheune Pegau: Gerd Gulde (v.li.), Anne Simanek und Mark Richter. Am 25. Mai feiern sie Neueröffnung an ihrem neuen Standort in der ehemaligen Seilerei Selle. Quelle: Kathrin Haase
Pegau

Noch ein paar letzte Handgriffe an Wänden, Decke und Fußboden erledigen, dann ist die neue Trödelscheune in Pegau bezugsfertig: Anne Simanek, Mark Richter und Gerd Gulde verlassen nach zwei Jahren ihren bisherigen Standort in der Carsdorfer Straße 24 und verlagern ihre Geschäfte in die ehemalige Seilerei Selle in der Eulauer Straße.

Handwerker erledigen letzte Handgriffe in der neuen Trödelscheune. Am 25. Mai ist Neueröffnung. Quelle: Kathrin Haase

200 Quadratmeter Verkaufsfläche für Trödelscheune

Damit vergrößert sich die Verkaufsfläche von derzeit 80 auf 200 Quadratmeter, genügend Platz also für historische Möbel, exklusive Lampen, Spiegel, Bilder und Wohnaccessoires vom Kerzenständer bis zur Vase. In der Trödelscheune gibt es keine Massenware vom Band, sondern Einzelstücke mit Charme und Geschichte, ein Mix an Stilrichtungen, Alter und Herkunft, liebevoll restauriert und aufgepeppt. Etwas fürs Auge und Herz.

Einrichten mit Charme in Pegau

Das Dreierteam aus Pegau und Groitzsch gründete im Herbst 2016 das Unternehmen und machte aus seinem Hobby einen Job zum Geldverdienen. Ihr Kerngeschäft beschreiben die Trödler mit den Worten „Einrichten mit Charme“: also den Handel mit gebrauchten und historisch wertvollen Möbeln, Haushaltsauflösungen, Umzüge, Kleintransporte sowie Dienstleistungen rund ums Haus, so der Inhaber Mark Richter, selbst gelernter Tischler.

Tätig ist das Trio im Umkreis von rund 30 Kilometern, von Leipzig bis Borna und Zeitz. Aber auch Kunden aus ganz Deutschland interessieren sich für die Pegauer Unikate, verschickt wurden schon Sammlerstücke nach Düsseldorf und an die Nordsee.

Blick in den rustikalen Verkaufsraum der neuen Trödelscheune. Quelle: Kathrin Haase

Der künftige Verkaufsraum im Erdgeschoss ist großzügig gestaltet und versprüht mit dicken Balken und Ziegelsteinwänden einen wohligen Industriecharme. Hier soll künftig auch Platz für kreative Köpfe und Handwerk geschaffen werden, etwa für Selbstgenähtes, handgemachte Postkarten, Seifen, Linoleumschnitte und kunsthandwerkliche Dinge. Parallel dazu werde es Workshops geben, rund ums Wohnen, Einrichten und Upcyceln, kündigten die Trödler an.

Neueröffnung am 25. Mai

Am 25. Mai feiert die neue Trödelscheune Neueröffnung. Ab 14 Uhr sind alle Familien mit Kindern, Flohmarktgänger, Trödler und Neugierige herzlich zum Stöbern und Plaudern eingeladen. Zum Rundgang über das Gelände am Elstermühlgraben gibt es Deftiges vom Grill, einen Kuchenbasar und Getränke, rührt Anne Simanek die Werbetrommel. Geöffnet ist künftig an vier Tagen in der Woche, jeweils nachmittags.

Von Kathrin Haase

Vor allem für die Krippe sollten die Elternbeiträge in Kitzscher zum 1. Juni stark ansteigen. Dazu kommt es vorerst nicht. Der Stadtrat vertagte die Entscheidung darüber auf seiner letzten Sitzung.

16.05.2019

Es gibt Gegenwind für die Idee, auf der Strecke Leipzig-Zeitz-Gera Wasserstoffzüge einzusetzen. Diese würden die Elektrifizierung der Verbindung ausbremsen, kritisieren der Fahrgastverband Pro Bahn Thüringen und der Verkehrsclub Deutschland (VCD).

17.05.2019

Der Bornaer Stadtrat beschäftigt sich nun doch mit dem Thema Antisemitimus – und zwar auf einer Sondersitzung im Anschluss an die reguläre Zusammenkunft des Gremiums am 23. Mai. Grund dafür ist ein antisemitischer Text, der kürzlich im Stadtjournal erschienen ist.

16.05.2019