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Borna Regis plant Wohngebiet für 13 Eigenheime
Region Borna Regis plant Wohngebiet für 13 Eigenheime
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09:17 14.11.2018
Das Gelände der ehemaligen Gärtnerei Nötzold östlich der Auen- und der Mühlenstraße soll zu 13 Eigenheim-Grundstücken umgestaltet werden. Quelle: Olaf Krenz
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Regis-Breitingen

Ein Wohngebiet für ein gutes Dutzend Eigenheime wird in Regis-Breitingen geplant. Es geht um das seit Jahren brachliegende Gelände der ehemaligen Gärtnerei Nötzold östlich von Auen- und Mühlenstraße. Der Stadtrat hat jetzt beschlossen, den Entwurf des Bebauungsplans „Wohnpark An der Alten Mühle“ ab 20. November öffentlich auszulegen. Die Vermarktung des Areals hat bereits begonnen.

Mit Flächen für Häuslebauer ist Regis-Breitingen nicht reich gesegnet. Vier, fünf Bauplätze sollen im Wohngebiet „Am Wäldchen“ entstehen, weitere gibt es nur vereinzelt Längerfristig könnte das Gewerbegebiet Nord (Blumrodaer Straße) genutzt werden, wenn die Fördermittel-Bindefrist abgelaufen ist. So hatte es in der April-Stadtratssitzung geheißen.

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Einen Monat später beschlossen die Abgeordneten die Aufstellung des B-Plans für den Wohnpark. Ein städtisches Projekt ist das nicht, auch wenn die Planungshoheit bei der Kommune liegt. Als Finanzier und Erschließungsträger fungiert die Firma DF-Wohnbau aus Leipzig, die die Flächen von den Nötzold-Erben übernimmt.

Geplant sind 13 Bauplätze zwischen 520 und 863 Quadratmeter

Sie gehört zur Unternehmensgruppe von Joachim Fehr. Der Augsburger ist nach eigenen Angaben seit Anfang der 1990er-Jahre in Ostdeutschland tätig. Inzwischen sollen seine Firmen 45 Hektar Grünland baureif gemacht, circa 1000 Einfamilienhaus-Grundstücke erschlossen und mehr als 50 Millionen Euro mit Grundstücks-, Haus- und Wohnungsverkäufen umgesetzt haben.

Mit der Erschließung des neuen Wohngebiets ist wohl erst zum Winterende zu rechnen. Quelle: Olaf Krenz

Auf dem rund einen Hektar in Regis, wo sich vor Jahrzehnten das alte Pleiße-Bett befand, sind 13 Bauplätze zwischen 520 und 863 Quadratmeter vorgesehen. Diese sind über eine Wohngebietsstraße zu erreichen, die in U-Form vom ersten Parkplatz in der Auenstraße nach Süden führt. Am Rande des Gebiets soll eine zwei Meter breite Hecke als Abgrenzung gepflanzt werden – in Verantwortung der späteren Eigentümer.

Altlasten sollen dort nicht im Boden sein. Mit dem Zweckverband Wasser/Abwasser Bornaer Land sei über seine unterirdischen Anlagen gesprochen worden. Und das sogenannte Wildbecken, das laut Informationen der Bürgerinitiative Grundwasser benötigt wird, werde nicht tangiert.

Das Bebauungsgebiet „An der Alten Mühle“ wird vom hellblauen Rahmen begrenzt. Dabei befinden sich im Norden (rechts) die Bornaer Straße, im Westen (oben) die Auenstraße. Gelb ist die Wohngebietsstraße dargestellt. Quelle: Stadtverwaltung

Baugrundstücke in Regis schon im Internet angeboten

Inzwischen werden die Baugrundstücke schon im Internet angeboten. Der Preis liegt bei fürs Pleißestädtchen doch erstaunlichen 99,50 Euro pro Quadratmeter; nur die Fläche mit der vorhandenen Garage an der Bornaer Straße ist etwas günstiger.

Hinzu kommen Kosten für (Ab-)Wasseranschlüsse. Die Erschließung des Gebiets wird dort für Ende 2018/Anfang 2019 angekündigt, so dass die Käufer im Frühjahr bis Sommer loslegen könnten. Allerdings werden sie an einen Bauträger, also ein bestimmtes Bauunternehmen, gebunden.

Bisher aber ist der B-Plan noch nicht genehmigt. Bis zum 21. Dezember können Interessenten Einsicht in den Entwurf nehmen, zudem werden Behörden und Versorgungsunternehmen dazu gehört. Danach muss der Stadtrat über Einwände entscheiden und das Dokument als Satzung beschließen. Diese tritt mit der Veröffentlichung in Kraft. Das könnte aufgrund einzuhaltender Fristen bis zum Winterende dauern.

Von Olaf Krenz

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