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Borna Sana Klinik Borna baut Zentrum für Prothesen auf
Region Borna Sana Klinik Borna baut Zentrum für Prothesen auf
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13:00 23.07.2019
Die drei Ärzte Jens Gerhardt, Christian Kern und Philip Häussermann (von links) bekamen erst kürzlich die Zertifizierung für ihr Zentrum. Quelle: Julia Tonne
Borna

Knie, Hüfte, Schulter: Für alle Gelenke des menschlichen Körpers gibt es längst künstlichen Ersatz. Nötig werden Endoprothesen (also „Ersatzteile“, die komplett in den Körper eingebracht werden), wenn die Originale durch Krankheiten oder Unfälle nicht mehr zu retten sind.

An der Sana Klinik in Borna bauen drei Ärzte derzeit ein entsprechendes Zentrum auf: das sogenannte EndoProthetikZentrum (EPZ). Das ist an die Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie angegliedert und erhielt erst kürzlich seine Erstzertifizierung. Verliehen von „ClarCert“, einem internationalen und unabhängigen Zertifzierungsinstitut für Management und Personal.

Christian Kern, Oberarzt für gelenkerhaltende Chirurgie, hat Zentrum aufgebaut

Seit mehr als zwei Jahren ist Dr. Christian Kern, Oberarzt für gelenkerhaltende Chirurgie und Endoprothetik, in der Orthopädie und Unfallchirurgie am Sana Klinikum Borna tätig und hat mit seinem Antritt in der Funktion des Leiters mit dem Aufbau des EPZ begonnen. Im Fokus steht hier jeglicher künstliche Gelenkersatz, zum Beispiel an Knie, Hüfte und Schulter. Koordinator des Zentrums ist Dr. Philip Häussermann.

Neben dem kompletten Gelenkersatz wird hier auch mit dem Teilgelenkersatz, dem so genannten „Hemischlitten“-Verfahren, gearbeitet. Heißt: Ist nur die Innenseite des Kniegelenkes verschlissen, wird der geschädigte Gelenkanteil ersetzt. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen bleibt die Beweglichkeit erhalten, zum anderen ist die Erholungsphase kürzer.

Implantate nach Gelenkbrüchen und Versorgungen am Hüft- und Kniegelenk

Der Schwerpunkt der operativen Versorgung des Zentrums umfasst die endoprothetische Erstversorgung, Implantate nach Gelenkbrüchen und Versorgungen am Hüft- und Kniegelenk nach erfolgter Operation. Ziel der Behandlungen ist es, den Patienten wieder zu größtmöglicher Schmerzfreiheit zu verhelfen.

Die Zertifizierung berücksichtigt vor allem die Behandlungsqualität sowie das Zusammenspiel mit den anderen Fachrichtungen und der Pflege, aber auch die „freundliche und professionelle Atmosphäre“ im Zentrum. „Die berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit zeigt, dass das Zentrum von allen am Kernprozess Beteiligten gelebt wird“, heißt es im Abschlussbericht von ClarCert. Ein großes Kompliment für Kern, Häussermann und Jens Gerhardt, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie.

Von Julia Tonne

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