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Borna Bornaer Schüler helfen weltweit Kindern in Not
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Spendenaktionen: Bornaer Schüler helfen weltweit Kindern in Not

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11:57 26.11.2021
In Neukirchen sind fast 70 Päckchen zusammengekommen.
In Neukirchen sind fast 70 Päckchen zusammengekommen. Quelle: Silvia Ehritt
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Borna

Dass die Adventszeit kurz bevorsteht, ist besonders deutlich an Bornaer Schulen zu merken. Denn hier ist in den vergangenen Tagen fleißig gesammelt worden: Spielzeuge, Hygieneartikel, Schulsachen, Süßigkeiten. Während sich die Clemens-Thieme-Grundschule in Borna-Nord an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ beteiligt, haben die Mädchen und Jungen aus Neukirchen Päckchen gepackt, die nun nach Siebenbürgen in Rumänien gebracht werden.

Wegen Corona Änderung zur Neukirchener Tradition

„Unsere Spendenaktion gibt es seit vielen Jahren“, sagt Marita Heinert, Religionslehrerin an der Grundschule Neukirchen. Traditionell werden am Martinstag die Päckchen gemeinsam in der Schule gepackt. Anschließend gebe es in der Kirche die Martinsgeschichte und einen Umzug. Corona-bedingt sei es diesmal aber etwas anders abgelaufen.

„Die Kinder und Eltern haben für sich zu Hause schon alles vorbereitet, vor wenigen Tagen dann sind die Geschenke in den Lastwagen verladen worden“, erzählt Heinert. Immerhin knapp 70 waren es. Hilfe komme dabei von einem Unternehmen aus Benndorf.

Vor Ort in Rumänien kümmern sich dann Helfer darum, die Geschenke zu verteilen. „Wir kennen mittlerweile über die Kirchgemeinde einige, die die Organisation in Siebenbürgen übernehmen.“ Ziel der jährlichen Spendenaktion sei es, „den Kindern in Rumänien ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern“, so Heinert.

Päckchen auch von ehemaligen Bornaer Thieme-Schüler

Auch in der Thieme-Grundschule haben mehrere Klassen Kartons gepackt. Insgesamt kamen so 60 Pakete zusammen, die nun über die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ unter anderem nach Belarus, Litauen, Montenegro, Polen und Rumänien gehen. Wie Schulleiter Christoph Arnold sagt, ist der entsprechende Kontakt über die Kirchgemeinde Nobitz erfolgt. Dort seien die fertig gepackten Geschenke auch bereits abgegeben worden.

Was den Schulleiter besonders freut: Selbst von ehemaligen Schülern kamen Spendenpakete. „In diesen schwierigen Zeiten sind gelebte Solidarität, Mitgefühl und Empathie besonders wertvoll. Den Lehrkräften ist dieses Ansinnen, Kinder dafür zu begeistern, sehr wichtig, es findet ausreichend Platz im Unterricht“, macht er deutlich.

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Von Julia Tonne