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Borna Sportanlage am Gymnasium Groitzsch wird saniert
Region Borna Sportanlage am Gymnasium Groitzsch wird saniert
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16:26 30.01.2017
Die Sanierungsbedürftigkeit der Außensportanlage des Groitzscher Wiprecht-Gymnasiums ist unterm Schnee versteckt. Im Vordergrund die Weitsprunggrube (dunkle Linien sind Umrandung und Absprung), zwischen Barriere und Turnhalle die vier 100-Meter-Bahnen. Quelle: Mathias Bierende
Groitzsch

In den letzten Tagen hat der Schnee die Misere verdeckt: Doch die Außensportanlage am Groitzscher Wiprecht-Gymnasium hat eine Auffrischung nötig. Gemeint sind damit vor allem die Tartanbahnen und die Weitsprunggrube mit ihren Anläufen, die sich an der östlichen Seite des Schulgeländes befinden, entlang von Turnhalle, Fußballfeld und Tennisfeld. Die Arbeiten dafür sollen im Juli/August durchgeführt werden, wobei die Kommune die Sommerferien nutzen will. Eine erste Kostenberechnung belief sich auf rund 155 000 Euro. Zugesagt sind bereits Fördermittel aus dem Investitionskraftstärkungsgesetz „Brücken in die Zukunft“ in Höhe von 116 200 Euro.

Jahrelang war die Anlage nicht genutzt worden. Und deshalb hielt sie auch keiner in Schuss, sagte Bürgermeister Maik Kunze (CDU) kürzlich vorm Technische Ausschuss des Stadtrates. „Doch jetzt bin ich aus der Lehrerschaft angesprochen worden, dass der Wunsch besteht, dort wieder einen Teil des Sportunterrichts für die Sekundarstufe auszutragen.“ Damit müssten die Mädchen und Jungen der fünften bis etwa neunten Klassen nicht jedes Mal erst zum Sportzentrum Schletterstraße laufen. „Das ist vernünftig“, so Kunze. „Der Fußmarsch dauert jeweils eine Viertelstunde.“

Vorgesehen ist an der Anlage die Erneuerung der Materialien sowie eine Umgestaltung, erklärte Bauamtsleiter Dirk Schmidt. „Das hängt mit Sicherheitsabständen zu Turnhalle und Zaun sowie einer Barriere zusammen.“ Deshalb soll der Umfang von jetzt vier auf drei 100-Meter-Sprintbahnen und von drei auf zwei Weitsprung-Anläufen verringert werden. Kunststoffbeläge sowie der Sand und die Umrandung der Weitsprunggrube werden ersetzt.

Stadtrat Lothar Gläser (SPD) äußerte Zweifel, ob eine Sanierung tatsächlich erforderlich ist. „Dort wurde doch auch schon früher nur wenig Sportunterricht gemacht“, sagte der Anwohner über die Zeit des besseren Zustands der Anlage. „Es wurde sogar ein Tennisplatz gebaut, der nicht genutzt wird.“ Hingegen befand Kai Ludwig (FDP), der zudem Vorsitzender des Sportvereins Groitzsch ist: „Ich begrüße das Projekt. Aber die Sportlehrer müssen das wirklich wollen.“ Was der Bürgermeister entsprechend der Anfrage aus dem Gymnasium bejahte.

Sorgen machten sich gleich mehrere Abgeordnete über die folgende Pflege des Areals. Schließlich solle sichergestellt werden, dass nicht gleich in kurzer Zeit wieder Geld aufgewendet werden muss. „Wer soll sich schon darum kümmern?“, fragte Kunze und antwortete selbst: „Der Hausmeister.“ Da müssten auch die Sportlehrer ein Auge drauf haben und Mängel sofort melden, forderte Ludwig.

Für die detaillierte Fachplanung vergab der Technische Ausschuss des Stadtrates einen Auftrag an die Bauconzept Planungsgesellschaft aus Lichtenstein. Mit der hat Groitzsch gute Erfahrungen gemacht. Eine Zusammenarbeit gab es sowohl beim Bau der im Juni 2009 eröffneten Sporthalle Schletterstraße als auch bei Hochwasserschadenbeseitigung an den Fußball- und Tennisplätzen dort im Vorjahr. Weitere Referenzen sind die Sporthallen Roßwein sowie Brüderstraße in Leipzig.

Von Olaf Krenz

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