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Borna Verkehr der B 95 wird in Espenhain auf A-72-Trasse geleitet
Region Borna Verkehr der B 95 wird in Espenhain auf A-72-Trasse geleitet
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18:24 21.08.2018
Ab Ende August rollt der Verkehr der Bundesstraße 95 aus Richtung Leipzig südlich von Espenhain bereits über ein Teilstück der künftigen A 72. Quelle: Lasuv
Landkreis Leipzig/Espenhain

Autofahrer, die zwischen den sächsischen Metropolen Leipzig und Chemnitz unterwegs sind, müssen eine große Flexibilität an den Tag legen. Denn der Bau der neuen A 72 bringt weitere gravierende Änderungen mit sich. Wie das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) mitteilt, wird es auf der B 95 südlich von Espenhain ab Ende August eine geänderte Verkehrsführung geben. Im Bereich der späteren Anschlussstelle Espenhain beziehungsweise dem derzeitigen Abzweig der S 48 nach Kitzscher müssen sich Kraftfahrer auf neue Streckenführungen einstellen.

800 Meter auf der neuen Autobahn

Der Verkehr aus Richtung Leipzig nach Borna beziehungsweise Chemnitz rollt ab dem 31. August vor der zukünftigen Anschlussstelle am Hainer See nach rechts auf ein bereits fertiggestelltes Teilstück der neuen A-72-Trasse, so Lasuv-Sprecherin Isabel Siebert. Nach 800 Metern werden die Fahrzeuge dann wieder auf die B 95 zurückgeleitet. Bereits einen Tag vorher – ab dem 30. August – treten in der Gegenrichtung neue Regeln in Kraft. In Richtung Leipzig rollt der Verkehr der B 95 nicht mehr geradeaus via Messestadt, sondern wird am Abzweig der S 48 in Richtung Kitzscher geleitet. Nach rund 100 Metern geht es dann von der Staatsstraße nach links über ein Provisorium zurück auf die Bundesstraße. Verkehrsteilnehmer, die von Leipzig nach Kitzscher unterwegs sind, fahren weiterhin unverändert durch das östlich der B 95 liegende Industrie- und Gewerbegebiet und verlassen die B 95 dazu bereits an der Ampelanlage in Espenhain als Linksabbieger. Der Verkehr von Kitzscher nach Leipzig fließt gegenläufig.

Lasuv setzt überarbeitete Planung am Hainer See um

Die neue Streckenführung mache sich notwendig, so das Lasuv, um bereits jetzt mit dem Bau der zweiten Überführung über die B 95 beginnen zu können. Wie berichtet, waren erst im Vorjahr an dem neuen Verkehrsknoten größere Umplanungen genehmigt worden. Ursprünglich sollte die Anschlussstelle die Form einer so genannten „linksliegenden Trompete“ bekommen. Das hätte bedeutet, dass die Richtungsfahrbahn Chemnitz weit auf die Randböschung des ehemaligen Tagebaues Witznitz, das jetzige Ufer des Hainer Sees, gebaut worden wäre. Dafür waren aber die Bodenverhältnisse zu schlecht. Das Lasuv plante um und erhielt im Sommer 2017 grünes Licht für eine „dreiarmige Raute“, in die ein Kreisverkehr integriert wird. Die Baukosten lassen sich somit laut Angaben der Landesdirektion um rund neun Millionen Euro reduzieren. Zudem werde deutlich weniger Fläche in Anspruch genommen.

Gegen den Hainer See werden die Auf- und Abfahrrampen und der Kreisverkehr mit einem Sichtschutzwall beziehungsweise einer auf der Böschung errichteten Sichtschutzwand abgeschirmt. Dadurch soll der Verkehr an der Anschlussstelle auch vom gegenüberliegenden Ufer nicht zu sehen sein.

Behörde bittet um Vorsicht während der Umstellung

Lasuv-Sprecherin Isabel Siebert bittet die Autofahrer schon jetzt um Nachsicht. Trotz guter Vorbereitung würden sich bei der Umverlegung des Verkehrs Staus nicht vermeiden lassen. „Wir bitten daher insbesondere am Nachmittag des 30. August, wenn die Änderung Richtung Kitzscher greift, und am Vormittag des 31. August, wenn das neue Autobahnteilstück aus Richtung Leipzig erstmals befahren wird, um besonders umsichtige Fahrweise.“ Die Verkehrsteilnehmer sollten sich an diesen Tagen auf längere Fahrzeiten einstellen.

Von Simone Prenzel

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