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Borna Wyhra: Museumsverein beim Erntedankfest
Region Borna Wyhra: Museumsverein beim Erntedankfest
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13:37 26.02.2019
Das Volkskundemuseum Wyhra in der Weihnachtszeit. Quelle: Jens Paul Taubert
Wyhra

Trotz der bevorstehenden Umgestaltung des Volkskundemuseums Wyhra soll das Haus weiterhin geöffnet bleiben. Das hat Sandra Brandt klargemacht. Die 40-jährige Tourismus-Expertin ist Vorsitzende des Vereins zur Förderung des Museumshofs Wyhra, der kürzlich gegründet wurde und mittlerweile 15 Mitglieder zählt. Er soll das Haus, dessen Ursprünge auf die letzten Jahre der DDR zurückgehen, perspektivisch übernehmen.

Verein will sich beim Erntedankfest in Borna präsentieren

„Wir wollen verstärkt in die Öffentlichkeit gehen“, sagt die Vereinschefin. Dazu gehört etwa die Beteiligung am Sächsischen Landeserntedankfest vom 4. bis 6. Oktober in Borna zusammen mit der Ökologischen Station Birkenhain. Geplant sei ein gemeinsamer Stand. Möglich wird das auch durch einen unerwarteten Geldsegen für den Förderverein für den Museumshof, der kürzlich einen Ehrenamtspreis der Leader-Region Südraum Leipzig bekommen hat.

Neuer Stelle wird bei der Stadt Borna angesiedelt

Der Kreistag hatte auf seiner Sitzung im Dezember ein neues Betreibermodell für das Volkskundemuseum beschlossen. Danach bleibt die Immobilie Eigentum des Landkreises. Zugleich gibt es eine neue Stelle, die bei der Stadt Borna angesiedelt ist. Der neue Mitarbeiter soll in der warmen Jahreszeit im Volkskundemuseum arbeiten und im Rest des Jahres andernorts in der Bornaer Stadtverwaltung.

Heimatverein des Bornaer Landes übergibt die Geschäfte

Das wäre dann der Zeitpunkt, an dem der Heimatverein des Bornaer Landes, aktuell Betreiber des Museums mit dem langjährigen Leiter Hans Ketzer an der Spitze, die Geschäfte an den neuen Förderverein übergibt. Bis dahin aber bleibe das Museum so wie bisher öffentlich zugängig. Im Sommer soll es zudem eine neue Sonderausstellung geben, bei der es am Beispiel der historisch verbürgten Bauernfamilie um Hugo Flemming um den Umgang mit Krankheit, Alter und Tod vor einem reichlichen Jahrhundert auf dem Lande gehen soll.

Konzeption soll bald vorliegen

Bis dahin dürfte klar sein, wie das Museum umgestaltet werden soll. Dann liegt auch das Ergebnis der Ausschreibung einer neuen Ausstellungskonzeption vor. Die Kosten für die geplanten Veränderungen liegen bei etwa 800 000 Euro. Landrat Henry Graichen (CDU) hatte bereits vor einiger Zeit angekündigt, dass dafür auch Leader-Töpfe angezapft werden sollen.

Von Nikos Natsidis

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